Fleißig bei den Proben: Das Theater Brackwede, dessen Ensemble zurzeit mit diversen Krankheitsausfällen zurechtkommen muss, studiert das neue Stück „In der Klemme“ ein. Auf der provisorischen Bühne im Berufskolleg Senne Regisseurin Marlies Oesterwinter (v.l.), Michael Guckuck, Andrea Raabe, Silke Colduck, Viola Wintzer, Angelika Singwald, Susanne Lahr und Frank Raabe. Es fehlen Marion Hagemeyer, Guido Schütte, Matthias Schwarze, Marianne Berger, Beate Grün und Ilona Splinter-Simon. - © Theater Brackwede
Fleißig bei den Proben: Das Theater Brackwede, dessen Ensemble zurzeit mit diversen Krankheitsausfällen zurechtkommen muss, studiert das neue Stück „In der Klemme“ ein. Auf der provisorischen Bühne im Berufskolleg Senne Regisseurin Marlies Oesterwinter (v.l.), Michael Guckuck, Andrea Raabe, Silke Colduck, Viola Wintzer, Angelika Singwald, Susanne Lahr und Frank Raabe. Es fehlen Marion Hagemeyer, Guido Schütte, Matthias Schwarze, Marianne Berger, Beate Grün und Ilona Splinter-Simon. | © Theater Brackwede

Brackwede Mit Freude in der Klemme

Theater Brackwede startet nach einjähriger Pause mit neuem Stück, neuen Gesichtern und neuer Spielstätte durch

Brackwede. Der Vorhang hebt sich wieder für das Theater Brackwede. Nach einem Jahr Zwangspause freut sich das Ensemble, in dem es einige neue Gesichter gibt, das neue Stück „In der Klemme“ spielen zu dürfen. Neu ist auch der Aufführungsort: Gespielt wird an sechs Abenden in der Aula des Gymnasiums Brackwede, nicht mehr im Gustav-Münter-Haus. Premiere hat das 23. Boulevard-Stück am Sonntag, 25. Februar. Der Kartenvorverkauf startet am Freitag, 8. Dezember, auf dem Adventsmarkt Brackwede. In besagte Klemme gerät Schwerenöter Phil (Michael Guckuck), der den Verlockungen der holden Weiblichkeit einfach nicht widerstehen kann, vor allem, wenn er Bus fährt. Gattin Maggie (Susanne Lahr) missfallen Ausflüge und Folgen, Phil’s Freund George (Guido Schütte) ist es, der die Dinge immer wieder gerade rücken muss. Doch dann zieht Phil’s neue Flamme Julie (Marion Hagemeyer) nebenan ein. Es macht es auch nicht besser, dass durch die stets unverschlossene Haustüre ständig ungebeten Leute ins Haus kommen, die dort nichts zu suchen haben. Oder die sich über Phil’s Familienstand nicht im Klaren sind. „Wir versprechen wieder einen turbulenten, mitreißend-komischen Theaterspaß“, sagt Regisseurin Marlies Oesterwinter. Zur Erheiterung im Zweiakter trägt auch die knurrige Haushälterin von Maggie und Phil bei. Mrs. Puffet wird von Andrea Raabe und Silke Colduck gespielt, die zum Ensemble neu hinzugestoßen ist. Sie teilen sich die Rolle ebenso wie Neuzugang Viola Wintzer und Angelika Singwald, die bei der vorigen Produktion noch für Maske und Gaderobe zuständig war. Die beiden spielen Greta, eine von Phil’s Busbekanntschaften. In weiteren Rollen sind Frank Raabe und erstmals Matthias Schwarze zu sehen.Bühnenbau besonders herausfordernd Letzterer zeichnet erneut für den Bühnenbau verantwortlich. Denn wie immer gestaltet das Ensemble das Bühnenbild mit viel Liebe zum Detail selbst. Neuzugang Ilona Simon-Splinter sorgt zusammen mit Andrea Raabe für die Requisiten. Darüber hinaus gibt es noch diverse weitere gute Geister hinter der Bühne. „Die zusätzliche Herausforderung ist, dass wir nicht wie im Gustav-Münter-Haus nach Belieben werkeln können, sondern alles transportabel machen müssen“, schildert Marlies Oesterwinter. Die Amateurtheatergruppe hatte die in vielen Jahren liebgewonnene Spielstätte verlassen müssen, weil die Bartholomäus-Kirchengemeinde sich von dem Haus aus finanziellen Gründen trennen muss.Erstmals Kooperation mit dem Bezirksamt Die Regisseurin ist daher für die Unterstützung des Bezirksamtes, mit dem das Theater Brackwede erstmals kooperiert, besonders dankbar. „Kathrin Sorge vom Bezirksamt hat uns geholfen, alle bürokratischen Hürden zu überwinden“, so Oesterwinter. Und Klaus-Peter Rothkopf, der Hausmeister des Gymnasiums, helfe bei allen Fragen, die rund um die neue Spielstätte auftauchen. Ihr Dank gilt auch dem Berufskolleg Senne, in dessen Aula die Schauspieler proben dürfen. Das Ensemble, das bereits seit den Sommerferien mit den Vorbereitungen für „In der Klemme“ beschäftigt ist, ist zuversichtlich, allen Freunden von Verwechslungskomödien sechs amüsante Abend bescheren zu können. Das Theater Brackwede hofft dabei auf einen ebenso großen Erfolg wie zuletzt mit den „Guten Geistern“ 2016, die weit mehr als 1.200 Zuschauer erfreut hatten.

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