Zu Müde: Weil einem Autofahrer die Augen zufielen, ist es in Gütersloh zu einem schweren Frontalzusammenstoß gekommen. Der Bielefelder (61) in diesem Kia wurde dabei schwer verletzt. - © Andreas Eickhoff
Zu Müde: Weil einem Autofahrer die Augen zufielen, ist es in Gütersloh zu einem schweren Frontalzusammenstoß gekommen. Der Bielefelder (61) in diesem Kia wurde dabei schwer verletzt. | © Andreas Eickhoff

Bielefeld/Gütersloh Zu müde: Bielefelder verursacht schweren Unfall mit drei Verletzten

Frontalzusammenstoß: 61-jähriger Bielefelder landet schwer verletzt im Graben

Jens Reichenbach

Bielefeld/Gütersloh. Weil er zu müde am Steuer saß, hat ein Bielefelder Autofahrer laut Polizei am Donnerstagmorgen in Gütersloh einen schweren Unfall mit drei Verletzten verursacht. Wie die Polizei mitteilte, war der 34-Jährige mit seinem Ford C-Max in den Gegenverkehr der Münsterlandstraße geraten. Der Grund: Müdigkeit. Der Fahrer eines entgegenkommenden Kia versuchte noch durch ein Ausweichmanöver und eine Vollbremsung den Zusammenprall zu verhindern - das klappte aber nicht. Der Ford der beiden Mitarbeiter eines Bielefelder Sicherheitsunternehmens (neben dem Fahrer saß noch ein 25-jähriger Kollege) prallte kurz vor 6 Uhr frontal gegen den Kia eines 61-jährigen Bielefelders, der in den angrenzenden Graben geschleudert wurde. Das linke Vorrad wurde abgerissen, der Kia landete im Graben Beide Fahrzeuge krachten mit ihren Fahrerseiten so stark gegeneinander, dass bei dem Ford das linke Vorderrad abgerissen wurde. Anschließend drehten sich die Autos um die eigene Achse, der Kia schleuderte in einen angrenzenden Graben. Der 61-Jährige wurde dabei schwer verletzt und konnte sein Fahrzeug aus eigener Kraft nicht verlassen. Die Feuerwehr musste ihn aus dem Wagen befreien. Der Unfallverursacher und sein Beifahrer (25) wurden jeweils leicht verletzt. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von 21.000 Euro.

realisiert durch evolver group