Die Bielefelder Falken werden aller Voraussicht nach das Jugendzentrum Stricker in Brackwede übernehmen. Sollte sich keine Alternative für den in seiner Existenz bedrohten Lebensmittelpunkt Brackwede ergeben, bestehe bei den Falken die Bereitschaft, der Ausgabestelle eine neue Heimat zu bieten. - © Verwendung weltweit
Die Bielefelder Falken werden aller Voraussicht nach das Jugendzentrum Stricker in Brackwede übernehmen. Sollte sich keine Alternative für den in seiner Existenz bedrohten Lebensmittelpunkt Brackwede ergeben, bestehe bei den Falken die Bereitschaft, der Ausgabestelle eine neue Heimat zu bieten. | © Verwendung weltweit

Brackwede Perspektive für Lebensmittelpunkt

Ausgabestelle für Bedürftige könnte im Jugendzentrum Stricker unterkommen

Susanne Lahr

Brackwede. Fetter Silberstreif am Horizont für den in seiner Existenz bedrohten Lebensmittelpunkt Brackwede. Die Ausgabestelle für Bedürftige, die Ende Juli ihre bisherige Heimat - das Gustav-Münter-Haus der evangelischen Bartholomäus-Gemeinde - verlassen muss, könnte im Jugendzentrum Stricker unterkommen. Dies hängt mit einem Trägerwechsel zusammen. Der Verband der Evangelischen Kirchengemeinden Brackwede gibt aufgrund finanzieller Schieflage vier Jugendzentren und Häuser der offenen Tür (HoT), darunter das Jugendzentrum S'tricker an der Gaswerkstraße. Die Bezirksvertretung Brackwede hat aktuell dafür votiert, den Bielefelder Falken, die sich darum beworben haben, den Zuschlag zu geben. Falken-Geschäftsführer Uli Gödde erklärte auf Nachfrage, dass man sich vorstellen könne, dem Brackweder Lebensmittelpunkt eine neue Heimat zu geben, wenn die Falken den Zuschlag bekämen und es keine Alternative für den Lebensmittelpunkt gebe. Gödde erklärte, Sozialdezernent Ingo Nürnberger habe bei den Falken diesbezüglich angefragt. "Wir wollen nicht, dass die Leute im Regen stehen", sagt Gödde. Mit dem Lebensmittelpunkt und Leiter Klaus Milsmann müssten dann aber noch die Details besprochen werden.

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