Gruppenbild nach dem Gottesdienst: Für den Heimweg schon in Signalfarben gekleidet, demonstrieren rund 250 kleine Bielefelder auf dem Kirchplatz in Brackwede für die Rechte der Kinder dieser Welt. - © Susanne Lahr
Gruppenbild nach dem Gottesdienst: Für den Heimweg schon in Signalfarben gekleidet, demonstrieren rund 250 kleine Bielefelder auf dem Kirchplatz in Brackwede für die Rechte der Kinder dieser Welt. | © Susanne Lahr

Bielefeld Willkommen und Wünsche am Weltkindertag

Bartholomäus-Kirchplatz: Rund 250 Kinder plädieren für die Rechte der kleinen Menschen dieser Erde. Aktion des Verbandes der Evangelischen Kirchengemeinden in Brackwede

Susanne Lahr

Brackwede. Kinder brauchen ein Zuhause und haben das Recht auf einen Namen – unter diesen Überschriften wurde am Dienstagmorgen der Weltkindertag in Brackwede begangen. „Wir nutzen diesen Tag, um den Kinder aus aller Herren Länder zu zeigen: ,Wie schön, dass ihr da seid’ “, erklärte Karin Siebert vom Verband der Evangelischen Kirchengemeinden in Brackwede die Aktion, an der sich rund 250 Kinder aus den Kitas des Verbandes, Eltern und Erzieher beteiligten. Nach einem Gottesdienst, in dem Verbandsvorsitzender Pfarrer Volker Gravemeier und Pfarrer Jörg Stuke deutlich gemacht hatten, dass Gott jedes Kind beim Namen kennt, rollten die Kinder eine Weltkugel aus der Bartholomäuskirche auf den Kirchplatz und hefteten vorbereitete Wünsche für die Kinder dieser Erde auf große Plakate. So wünschten sie sich beispielsweise, dass alle Kinder immer frisches Trinkwasser haben sollen, genug zu essen, nicht mehr angeschrien werden, dass ihnen immer geholfen wird, sie etwas zu spielen haben und immer fröhlich sein sollen. Aber auch Eis für alle und ein Auto für jeden waren witzige Wünsche am Weltkindertag, der 1954 von Hilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF ausgerufen worden ist.

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