Idyllischer Blick: Luftaufnahmen wie diese von 2013 haben ebenfalls einen Platz im Quelle-Film. Die Hünenburg dient als Ausgangspunkt für eine filmisch-historische Wanderung durch den Ortsteil am Fuß des Teutoburger Walds. - © Dieter Kunzendorf
Idyllischer Blick: Luftaufnahmen wie diese von 2013 haben ebenfalls einen Platz im Quelle-Film. Die Hünenburg dient als Ausgangspunkt für eine filmisch-historische Wanderung durch den Ortsteil am Fuß des Teutoburger Walds. | © Dieter Kunzendorf

Quelle Ein Film über Quelle

Heimat- und Geschichtsverein: Zum Zehnjährigen gibt es 20 Minuten Video über den Ortsteil und seine Vergangenheit

Judith Gladow

Quelle. Zu seinem zehnjährigen Bestehen hat sich der Heimat- und Geschichtsverein Quelle ein besonderes Geschenk gemacht: Ein Film über zeigt nun die interessante Vergangenheit und Gegenwart des Ortsteils. Das Ergebnis mit der Überschrift „Quelle – mehr als nur ein Ort“ stellte der Vorstand seinen Mitgliedern und interessierten Besuchern nun bei der Jahreshauptversammlung im Gemeinschaftshaus vor. Der Film nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise durch Quelle und seine Geschichte. Begonnen bei der Hünenburg auf 313 Meter Höhe, entlang der Ems-Lutter und der Carl-Severing-Straße ins Herz des Ortsteils. Zusammengestellt wurde der Film von Annika und Wolfgang Nölle, die aktuelle Filmaufnahmen mit historischen Fotografien verbanden und dadurch den Wandel der Zeit nachvollziehbar machen. Das Konzept eines audiovisuellen Spaziergangs durch den Ort geht auf, der Erzähler, Theaterlabor-Schauspieler Michael Grunert, führt dabei durch Raum und Zeit. Ton und Bild sind gut aufeinander abgestimmt. Ob beim Mahlen der Räder von Niemöllers Mühle oder dem Vogelgezwitscher und Wasserrauschen im Luttertal, man fühlt sich schnell an den Ort des Geschehens versetzt. Dabei ist auch viel Interessantes und Wissenswertes zu erfahren. Wie über den Bau und Abriss des Dreikaiserturms, die Restaurierung der Klosterruine auf dem Jostberg oder die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr. Auch der Rennplatz, der einst bis zu 8.000 Besucher anzog, Pferderennen, Flugzeuge und Sportveranstaltungen beherbergte, wird mit vielen historischen Fotos wieder zum Leben erweckt. „Heute erinnern daran noch die Straßennamen“, sagt Michael Grunerts Stimme, während die Kamera die Straßenschilder zeigt. Der Heimatverein hält sich als Herausgeber zunächst bescheiden im Hintergrund, er stellt sich erst in den letzten Minuten des Videos vor und setzt so den Film und seinen Anlass in Kontext. Zehn Jahre nach seiner Gründung hat der Verein 109 Mitglieder, Vorsitzender ist Horst Brück. „Inzwischen ist der Verein zu einem bedeutenden Teil des Gesichts von Quelle geworden“, sagte der zweite Vorsitzende Volker Hausmann bei der Versammlung.

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