Viel Platz: Das Stadtorchester Brackwede und sein Vorsitzender Werner Droschke (rechts) werden im Bezirksamt durch Hans-Georg Hellermann (vorne, v. l.), Kathrin Sorge und Regina Kopp-Herr willkommen geheißen. - © Judith Gladow
Viel Platz: Das Stadtorchester Brackwede und sein Vorsitzender Werner Droschke (rechts) werden im Bezirksamt durch Hans-Georg Hellermann (vorne, v. l.), Kathrin Sorge und Regina Kopp-Herr willkommen geheißen. | © Judith Gladow

Brackwede Neue Räume fürs Stadtorchester

Klangkörper übt von nun am im großen Saal des Bezirksamts an der Germanenstraße

Judith Gladow

Brackwede. Passend zu den Emblemen auf den blauen Uniformen des Stadtorchesters Brackwede prangt von nun an bei jeder Probe über den Musikern das Brackweder Wappen. Bereits kurz nachdem die NW über die Raumsuche des Ensembles berichtet hatte, fand sich eine Lösung, mit der alle zufrieden sind: Im Sitzungssaal im Bezirksamt ist genug Platz für die Musiker und den Klang ihrer Instrumente, sogar für das Equipment, die Uniformen und die Notensammlung konnte ein Platz gefunden werden. „Bei einem internen Gesprächstermin haben wir den Sitzungssaal angeboten“, erzählt Bezirksamtsleiter Hans-Georg Hellermann. „Das ist ja ein Raum des Bürgers.“ Und so organisierte Bezirksamtsmitarbeiterin Kathrin Sorge die Nutzungszeiten des Saals so, dass die Proben am gewohnten Termin (montags ab 19 Uhr) dort stattfinden können. „Hier arbeiten Menschen, die anderen ermöglichen wollen, ihre Kreativität umzusetzen“, lobt Bezirksbürgermeisterin Regina Kopp-Herr das Engagement der Verwaltung. Das Orchester ist mit diesem Arrangement sehr zufrieden. Die bisherigen Proberäume lagen im Keller und waren vor allem akustisch ein Problem gewesen. „Wir sind wirklich froh, dass das geklappt hat“, betont Werner Droschke, Vorsitzender des Ensembles. Großer Pluspunkt: „Es entstehen dem Orchester für die Nutzung keinerlei Kosten“, betont Hellermann. Das Equipment, darunter zwei große Kesselpauken, die Noten und die Uniformjacken kommen von nun an in einem Abstellraum im Fraktionszimmer unter. Musikalische Verstärkung ist im Stadtorchester übrigens immer willkommen. „Vor allem die großen Instrumente fehlen“, erzählt Droschke. Wer Interesse hat, kann sich bei ihm melden, Tel. (05 21) 2 35 05 oder per E-Mail an werner.droschke@web.de.

realisiert durch evolver group