Brackwede Chaotische Zustände: Sackgasse in Brackwede soll geöffnet werden

Die Benatzkystraße soll als Einbahnstraße Richtung Hauptstraße ausgewiesen werden und die Situation hinter Sparkasse und an Grundschule entzerren

Susanne Lahr

Brackwede. Das kleine Stückchen Benatzkystraße hinter der Sparkassenfiliale Brackwede bereitet Sorgen. Zu viel Verkehr in der Sackgasse, an deren Ende die Frölenbergschule liegt, teils chaotische Zustände. Darum hat die Bezirksvertretung beschlossen, die Benatzkystraße wieder zu öffnen und als Einbahnstraße an die Hauptstraße anzubinden. Dort gebe es zu wenige Parkplätze, keine vernünftige Wendemöglichkeiten, es werde in zweiter Reihe geparkt. Der Ausbaustandard entspreche in keinster Weise der Frequentierung der Benatzkystraße, erläuterte Carsten Krumhöfner den gemeinsamen Antrag seiner CDU-Fraktion und des UBF. Eine Einbahnstraßenregelung ab Mackebenstraße werde zur Entspannung beitragen. Jan Dopheide vom Unabhängigen Bürgerforum (UBF) hatte gar beobachtet, dass der Verkehr teilweise über die Einmündung Mackebenstraße hinaus bis hinunter zur Hauptstraße beeinträchtigt werde, wenn es oberhalb der Sparkasse zu voll werde. "Das Ganze ist eine sehr enge Angelegenheit." Brigitte Varchmin (Linke) stimmte ihm zu und erinnerte daran, dass sich am Ende der Straße auch noch eine Parkhaus-Ausfahrt befindet. Dopheide schlug vor, die Elternparkplätze für die Frölenbergschule, die an der Hauptstraße nicht angenommen würden, auf dem kleinen Teilstück neben der Sparkasse einzurichten. Auch Hans-Werner Plaßmann (SPD) konnte dem Vorschlag etwas abgewinnen. Zumal von der Benatzkystraße aus künftig nur nach rechts in die Hauptstraße abgebogen werden soll. Er wies jedoch darauf hin, dass der verkehrsberuhigte Teil zwischen den Pollern ein wichtiger Teil des Schulweges der Grundschüler ist. Er schlug daher vor, den CDU-Antrag um einen dritten Punkt zu erweitern. Die Verwaltung soll sicherstellen, dass die Kinder auf ihrem Schulweg weiterhin sicher sein können. "Es muss ein geschützter Raum für sie da sein." Einstimmig wurde letztlich die Änderung der Verkehrsführung beschlossen.

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