Für stolze 125 Jahre Vereinsleben werden Geflügelzüchter Frank Stern (2.v.l.), Holger Stern (Mitte) und Horst Donnermann vom stellvertretenden Bezirksbürgermeister Peter Diekmann (l.) und Bezirksbürgermeisterin Regina Kopp-Herr in der Aula des Gymnasiums geehrt. - © Susanne Lahr
Für stolze 125 Jahre Vereinsleben werden Geflügelzüchter Frank Stern (2.v.l.), Holger Stern (Mitte) und Horst Donnermann vom stellvertretenden Bezirksbürgermeister Peter Diekmann (l.) und Bezirksbürgermeisterin Regina Kopp-Herr in der Aula des Gymnasiums geehrt. | © Susanne Lahr

Brackwede Neujahrsempfang des Stadtbezirks mit rund 350 Gästen

Diese werden dafür gelobt, dass sie helfen, Brackwede zu einem bunten und weltoffenen Heimatort werden zu lassen

Susanne Lahr

Brackwede. Der Begriff „Heimat" spielte beim Neujahrsempfang des Stadtbezirkes eine große Rolle. Vor gar nicht allzulanger Zeit noch als altbacken verschrien, steht die Heimat wieder hoch im Kurs. Bezirksbürgermeisterin Regina Kopp-Herr beschrieb vor rund 350 Gästen in der Aula des Gymnasiums, was Brackwede als Heimat ihres Erachtens ausmacht. „Wir wissen, dass es eine bunte Heimat ist", sagte die 60-Jährige. „Das hat mit unserer Geschichte vom Dorf zum Industriestandort zu tun." Über die Vielfalt, die dies mit sich bringe, „sollten wir uns freuen". Kopp-Herr bezeichnete den Stadtbezirk als „weltoffen, unaufgeregt, pragmatisch und respektvoll". Applaus für sturmgeplagte Wehrleute Dass die Brackweder so miteinander leben könnten, sei auch ein Verdienst der vielen unterschiedlichen Vereine vor Ort, der Kirchen, Kindertageseinrichtungen und Schulen. Überall dort würden Werte vermittelt, die im und fürs Leben gebraucht werden: Respekt, Verantwortung, Mut, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Kreativität, Humor und Zuversicht. Für diese Wertevermittlung sprach die Bezirksbürgermeisterin den anwesenden Vertretern ihren Dank und ihre Anerkennung aus. Einen besonderen Applaus gab es für die Löschabteilungen Quelle, Ummeln und Kupferhammer, die am „Friederike"-Sturmtag alle Hände voll zu tun hatten. Regina Kopp-Herr nutzte die Gelegenheit, auch in Erinnerung zu rufen, dass die Bezirksvertreter Brackwedes alles tun, um die Heimat von nahezu 40.000 Brackwederinnen und Brackwedern zu gestalten und den Stadtbezirk zukunftsfähig zu machen. Ein besonderer Dank galt ebenfalls dem Team des Bezirksamtes, das neben dem Alltagsgeschäft auch noch engagiert zwei Wahlen organisiert und durchgeführt habe. Alte Realschule bleibt erhalten In Vorbereitung auf den Neujahrsempfang hatte die Bezirksbürgermeisterin zudem das Jahr 2017 Revue passieren lassen. In der Aula erinnerte sie nun an das Projekt zur Entwicklung altersgerechter Quartiere in Brackwede; an den Verkauf der ehemaligen Realschule – bedeutendster Bau der historischen Mitte – an eine heimische Praxisgemeinschaft, die das Haus erhalten wird. Sie erwähnte den Um- oder Neubau dreier Feuerwehrgerätehäuser; das ungewöhnliche Begegnungs- und Kochprojekt „Kitchen on the run" auf dem Kirchplatz, das einen Brackweder Ableger bekommen hat, und an den Besuch einer Delegation in der Partnerstadt Enniskillen. Auch wenn das jetzt zuständige Council der neugebildeten Grafschaft Fermanagh/Omagh noch entschieden getagt habe, sei man zuversichtlich, dass die Partnerschaft, die 2018 60 Jahre alt wird, eine Fortsetzung finde. Hauptstraße + Bahnhof - Themen für 2018 Natürlich gebe es auch Themen, die in dieses Jahr mitgenommen werden. Als Beispiel nannte Kopp-Herr die Umgestaltung der Hauptstraße und das Umfeld rund um den Brackweder Bahnhof – ohne weiter ins Detail zu gehen, denn der gesellige Teil des Abends mit dem traditionellen Grünkohlessen und den lockeren Gesprächen sollte ja nicht zu lange auf sich warten lassen.

realisiert durch evolver group