Der Ball wird weitergegeben: Georg Epp (v.l.), Ingo Nürnberger, Felix Bohnhorst, Olaf Kock, Udo Reimers, Benjamin Varnholt, Katharina Schendel, Christiane Herzfeldt, Oliver Schwarz und Cihan Yilmaz. - © Judith Gladow
Der Ball wird weitergegeben: Georg Epp (v.l.), Ingo Nürnberger, Felix Bohnhorst, Olaf Kock, Udo Reimers, Benjamin Varnholt, Katharina Schendel, Christiane Herzfeldt, Oliver Schwarz und Cihan Yilmaz. | © Judith Gladow

Brackwede Drei Jugendtreffs wechseln den Träger

Der Diakonieverband Brackwede übernimmt drei Jugendzentren des Kirchenverbandes in Ummeln, Senne und Sennestadt. Die Mitarbeiter bleiben, die Angebote auch

Judith Gladow

Brackwede/Senne/Sennestadt. Der Diakonieverband Brackwede hat zu Jahresbeginn drei Jugendzentren unter seine Fittiche genommen. Zum HoT („Haus der offenen Tür“) Zefi in Windflöte, das schon länger unter seiner Trägerschaft steht, gesellen sich nun auch das HoT Ummeln, das Matthias-Claudius-Haus (MCH) und das HoT Senne. Sowohl Personal als auch Angebot werden übernommen, die Schwerpunkte der Treffpunkte erhalten und vor allem die Kooperation untereinander und mit anderen Trägern soll weiter ausgebaut werden. Drei der vier Häuser, deren Trägerschaft der Verband der evangelischen Kirchengemeinden Brackwede abgegeben hatte, gehören nun zum Diakonieverband. Mit den Falken, die das Jugendzentrum Stricker übernommen haben, soll es eine enge Zusammenarbeit geben. „Nur wenn wir die ganze Landschaft betrachten, kommen wir auch weiter“, sagt Benjamin Varnholt, Geschäftsführer des Diakonieverbands. Darum wolle man vorhandene Kooperationen erhalten und das Netzwerk weiter ausbauen. Schwerpunkte der Standorte erhalten In den HoT Ummeln und Senne sowie im MCH bleibt erst einmal alles in den bewährten Bahnen. „Wir wollen die schon vorhandenen, tollen Angebote fortführen und die Schwerpunkte an den verschiedenen Standorten erhalten“, sagt Felix Bohnhorst, Bereichsleiter für die Jugendarbeit. Im kleinsten der drei Häuser, im HoT Senne, gibt es Projekte zum Thema Mitbestimmung, rund um neue Medien und ein Kinderradio. Das MCH in Sennestadt hat zwei hauptamtliche Mitarbeiter und ist besonders auf die Jugendkulturarbeit spezialisiert. Rund 120 Kids nehmen an den Angebote regelmäßig teil. Normalität ist in Ummeln eingekehrt Das HoT Ummeln, ist vor allem in den vergangenen Jahren durch die Zuwanderung im Stadtteil stark geprägt worden. „Mittlerweile ist aber so etwas wie Normalität eingekehrt“, erzählt Oliver Schwarz, einer von drei pädagogischen Mitarbeitern in Ummeln, dessen Angebote in den Ferien besonders beliebt sind. Aber auch wenn Schule ist kommen 80 bis 100 Jugendliche regelmäßig. Es gibt unter anderem eine gemeinsame Fußballgruppe mit dem Stricker und einen Mädchentag (immer montags). Und neue Möglichkeiten zeichnen sich ab: Bereits seit dem Bürgerdialog wird laut darüber nachgedacht, wie und ob eine Kooperation mit der Stiftung Ummeln umsetzbar wäre. „Gerade hier könnte da gut etwas entwickelt werden“, findet auch Sozialdezernent Ingo Nürnberger.

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