Die Bielefelder Teutoklinik steckt im Insolvenzverfahren. - © Symbolfoto Pixabay
Die Bielefelder Teutoklinik steckt im Insolvenzverfahren. | © Symbolfoto Pixabay

Bielefeld Die Bielefelder Teutoklinik ist pleite

Städtisches Krankenhaus bietet dem Personal Übernahme an

Sebastian Kaiser

Bielefeld. Die Teutoklinik im Bielefelder Stadtteil Ummeln steckt im Insolvenzverfahren. Für die Mitarbeiter gibt es aber offenbar Hoffnung. Das städtische Klinikum hat dem Personal ein Angebot gemacht. „Wir bieten allen Mitarbeitern eine Folgebeschäftigung im Krankenhaus Mitte oder an der Rosenhöhe an", sagt Axel Dittmar, Sprecher des Klinikums. Das Amtsgericht Bielefeld hat den Lübbecker Rechtsanwalt Stefan Meier zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Angaben zu Ursachen und Perspektiven der „TeutoKlinik Bielefeld GmbH & Co. KG", gab es noch nicht. Das Verfahren sei noch zu frisch, teilte die Pluta Rechtsanwalts GmbH mit. 1994 gegründet Die Teutoklinik wurde 1994 von niedergelassenen Fachärzten als ambulantes Operationszentrum mit dem Status einer staatlich anerkannten Privatklinik gegründet. Sie verfügte auch über Patientenzimmer für kurzstationäre Behandlungen. Im Dezember 2016 schloss das Klinikum Bielefeld mit den Gesellschaftern der Teutoklinik einen Betriebsführungsvertrag. Das Zentrum für Anästhesie und Schmerztherapie (Bielefeld) wurde beauftragt, die anästhesiologische Dienstleistung sowie die damit verbundene Koordinationsaufgaben zu erbringen. Damit wollte das städtische Klinikum seine Zusammenarbeit mit Operateuren und Fachärzten intensivieren. Darüber hinaus war geplant, die Teutoklinik mehrheitlich zu übernehmen. „Die Verhandlungen verliefen jedoch ergebnislos, ein Vertrag kam nicht zu Stande", berichtet Dittmar. Der Betriebsführungsvertrag läuft Ende des Jahres aus.

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