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RHEDA-WIEDENBRÜCK Tönnies schreibt an Mitarbeiter

Reaktion auf Berichterstattung der Neuen Westfälischen

Clemens Tönnies. - © FOTO: DPA
Clemens Tönnies. | © FOTO: DPA

Rheda-Wiedenbrück (tcg/jrn). Mit einem offenen Brief an alle Mitarbeiter hat Clemens Tönnies (56), Konzernchef des gleichnamigen Schlachtbetriebes in Rheda, auf die Berichterstattung der Neuen Westfälischen über den Familienstreit mit seinem Neffen Robert (35) über die Führung des Unternehmens reagiert.

Bewusst habe er Geduld mit seinem Neffen an den Tag gelegt, weil er gehofft habe, dass dieser sich positiv ins Unternehmen einbinden ließe. Gleichzeitig macht Clemens Tönnies deutlich, dass Robert "die Beratung und Nähe zu einem für die Eskalation von Familienstreitigkeiten bekannte Anwalt aus Stuttgart" gesucht habe. Der Unternehmer bittet seinen Mitarbeiter um Ruhe, "Schlammschlachten, wie die jetzt drohende, angezettelte", lehne er prinzipiell ab. Der Streit sei lästig, gehe aber nicht an die Substanz.

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Robert Tönnies hat nach Informationen der Neuen Westfälischen die Rückgabe eines Fünfprozentigen Unternehmensanteils gefordert, den er 2008 seinem Onkel geschenkt hatte. Der Vorwurf: Grober Undank.
      

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