OWL Mann starb nach Glätteunfall in Vlotho

Weitere Unfälle in der Region / Glatteiswarnung

Ein 18-Jähriger kam in Hille (Kreis Minden-Lübecke) aufgrund von Straßenglätte von der Straße ab und landete im Straßengraben. - © FOTO: POLIZEI
Ein 18-Jähriger kam in Hille (Kreis Minden-Lübecke) aufgrund von Straßenglätte von der Straße ab und landete im Straßengraben. | © FOTO: POLIZEI

Herford (lnw/nw). Bei einem Glatteisunfall ist am Sonntagabend ein 53 Jahre alter Mann aus Vlotho (Kreis Herford) gestorben. Der Mann war mit seinem Kleinlaster in Richtung Kalletal (Kreis Lippe) unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum fuhr. Er starb noch am Unfallort, wie die Polizei am frühen Montagmorgen mitteilte.

In Detmold ist am Sonntagabend eine 25-jährige Autofahrerin mit ihrem Lancia aufgrund von Straßenglätte verunglückt. Der lancia kam ins Schleudern, durchfuhr den Straßengraben, überschlug sich einmal und landete am Straßenrand wieder auf den Rädern. Die 25-Jährige wurde vorsorglich stationär im Klinikum aufgenommen; an ihrem Auto0 entstand erheblicher Sachschaden.

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In Horn-Bad Meinberg verlor ebenfalls am Sonntagabend ein 33-Jähriger beim Durchfahren einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Ford und landete im angrenzenden Straßengraben. Eine 15-Jährige Familienangehörige, die auf der Rückbank saß, wurde verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Ford musste abgeschleppt werden.

In Hille (Kreis Minden-Lübbecke) verlor ein 18-jähriger Mindener gegen 19 Uhr aufgrund der glatten Straßenverhältnisse kurz nach dem Ortsausgang die Kontrolle über seinen BMW. Nachdem er ein Verkehrsschild überfahren und die Leitplanke durchbrochen hatte, landete er mit seinem Auto im Straßengraben.

Der 18-Jährige erlitt leichte Verletzungen, die zunächst am Unfallort durch einen Notarzt versorgt wurden. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend ins Mindener Klinikum. Das nicht mehr fahrbereite Auto wurde geborgen und abgeschleppt. Die Polizei schätzt die Schadenshöhe auf rund 8.500 Euro.

Die Autobahn 2 musste am Sonntagabend am Bielefelder Berg kurzzeitig komplett gesperrt werden. Erst nach dem Einsatz von Streufahrzeugen konnte der Abschnitt wieder freigegeben werden.

In Beelen (Kreis Warendorf) ereignete sich am Montagmorgen auf der B 64 ein Glätteunfall, bei dem zwei Menschen schwer verletzt wurden. Ein 63-jähriger Autofahrer aus Rheda-Wiedenbrück musste mit lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Bielefeld gebracht werden, und ein 47-jähriger Autofahrer aus Rheine wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Der 63-Jährige fuhr mit einem Kleinwagen von Beelen in Richtung Warendorf. In Höhe einer Ampel kurz vor Verlassen des Ortsbereiches Beelen verlor er auf der eisglatten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen und geriet auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Dort stieß er mit dem Wagen des 47-Jährigen aus Rheine zusammen.

Als eine 29-jährige Sassenbergerin den Verletzten helfen wollte, stürzte sie auf der glatten Straße und verletzte sich ebenfalls. Rettungskräfte versorgten die Verletzten und transportierten sie in Krankenhäuser. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge mußte die B 64 bis etwa 10 Uhr für den Verkehr gesperrt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 8.500 Euro geschätzt.

Die Polizei warnt für die gesamte Region Ostwestfalen-Lippe vor tückischem Glatteis. Seit Sonntagabend haben sich dutzende Unfälle ereignet, bei denen teilweise Menschen verletzt wurden. Am Sonntag hatte es zeitweise heftig geschneit.

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