PADERBORN Herbst-Libori lockt mit 66 Buden und Fahrgeschäften

Paderborner Kirmes bietet neue und nostalgische Attraktionen

Paderborn. Süßlicher Geruch nach gebrannten Mandeln, Zuckerwatte und Popcorn steigt den Besuchern am Liboriberg in dieser Woche in die Nase. Der typische Duft der Libori-Kirmes zieht seit der offiziellen Eröffnung am Samstagabend noch bis Sonntag, 30. Oktober, durch die Innenstadt.

Marktmeister Rudi Totzeck wählte aus rund 250 Bewerbern die 66 Schausteller aus, die der Kirmesmeile mit ihren Fahrgeschäften und Buden Leben einhauchen. "Wir haben moderne und nostalgische Fahrgeschäfte", so der Marktmeister. Die klassischen Fahrgeschäfte wie das Pferdekarussel seien wieder sehr beliebt.

Information

Herbstlibori

  • 250 Bewerbungen von Schaustellern gingen bei der Stadt ein.
  • 66 Schausteller kamen zum Zuge – viele Bekannte, aber auch einige Neue.
  • Die höchsten Fahrgeschäfte sind rund 55 Meter hoch.
  • Am letzten Herbstlibori-Tag, dem 30. Oktober, ist in Paderborn von 13 Uhr bis 18 Uhr verkaufsoffener Sonntag.

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Viele der ausgewählten Schausteller sind Stammbeschicker, die schon seit Jahren auf Libori anzutreffen sind. So auch der Stand "Zum Schinderhannes" von Siegbert Friedt und seinen zwei Brüdern, die fünf Mal im Jahr in Paderborn kulinarische Köstlichkeiten anbieten. "Die Besetzung der Kirmes ist in diesem Jahr sehr gut", so Siegbert Friedt. "Es ist schon fast Liboribesetzung wie im Sommer. Das Wetter ist genial und die Kirmes gut gebaut", sagt er.

Die Mädchen kreischen vor Aufregung

Über das gute Wetter freute sich auch der stellvertretende Bürgermeister Dietrich Honervogt, der die Kirmes am Samstag offiziell eröffnete. "Es gibt wieder eine tolle Auswahl an Fahrgeschäften und auch die lange gewünschte Achterbahn ist dabei", strahlte Honervogt. Die Achterbahn "Berg und Tal" von Fredy Schneider aus Lippstadt ist tatsächlich ein besonderes Highlight der Herbstkirmes. "Die Besucher wollten endlich wieder eine Achterbahn", sagt auch Marktmeister Totzeck.

Iesha Peacre (l.) und Charlotte Haggerty (r.) sind britische Austauschschülerinnen und von Libori und den deutschen Feuerwehrmännern Hubert Gerold (2.v.l.) und Ralf Schmitz (2. v. r.) so fasziniert, dass sie unbedingt Erinnerungsfotos machen möchten. - © FOTO: KATHARINA GEORGI
Iesha Peacre (l.) und Charlotte Haggerty (r.) sind britische Austauschschülerinnen und von Libori und den deutschen Feuerwehrmännern Hubert Gerold (2.v.l.) und Ralf Schmitz (2. v. r.) so fasziniert, dass sie unbedingt Erinnerungsfotos machen möchten. | © FOTO: KATHARINA GEORGI

Die Achterbahn gehört noch zu den klassischen Bahnen, die vor allem auch von Familien mit Kindern genutzt werden können. "Die Bahn ist schon seit 43 Jahren ist in Familienbesitz", so Fredy Schneider. Dass sie ein Höhepunkt ist, können auch Sabine Seeboth, Helena Jakovidis und Lien Abukhurma bestätigen. Die beiden Mädchen kreischen laut vor Aufregung, während sie mit der Bahn fahren, Sabine Seeboth sitzt hinter den beiden und strahlt genauso zufrieden, als sie aus der Bahn kommt. "Die Achterbahn ist ganz toll", so Helena und Lien. "Die Mädchen waren jetzt schon das zweite Mal drin", sagt Sabine Seeboth lächelnd.

Zu erwarteten Besucherzahlen möchte sich Marktmeister Rudi Totzeck vorerst nicht äußern. "Wenn das Wetter so gut bleibt, können wir am Ende der Woche auf ein erfolgreiches Herbstlibori zurück schauen", prognostiziert er vorsichtig.

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