ESPELKAMP Tödlicher Unfall auf der Landesstraße 770

Autos bei Espelkamp zusammengestoßen

Der zweite Pkw lag rund 200 Meter von der Unfallstelle entfernt am Rande der L 770. - © TYLER LARKIN
Der zweite Pkw lag rund 200 Meter von der Unfallstelle entfernt am Rande der L 770. | © TYLER LARKIN

Espelkamp/Hille (tyl/kor). Der 71-jährige Fahrer eines Toyota aus dem niedersächsischen Lemförde starb am Samstag wenige Stunden nach einem schweren Unfall auf der L770 in der Nähe der Pohlschen Heide im Kreis Minden-Lübbecke. Zwei weitere Beteiligte, eine 75-jährige Frau und ein 24-jähriger Mann, erlitten schwere Verletzungen.

Gegen 13.45 Uhr waren am Samstagnachmittag zwei Autos auf der L 770 zwischen Espelkamp und Petershagen zusammengestoßen. Es krachte zwischen der Straße Riekkamp und Düsterhorst im Bereich der Gemeinde Hille. Drei Menschen, so meldete die Polizei zunächst, seien schwer verletzt worden. Der 24-Jährige musste von den Rettungskräften aus einem Wagen befreit werden.

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Die beiden Fahrzeugwracks, ein Audi und ein Toyota, lagen rund 200 Meter weit auseinander – dazwischen breitete sich ein Trümmerfeld aus abgerissenen Karosserieteilen aus.

Durch die Wucht in den Graben geschleudert

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei war ein 24-jähriger Audifahrer aus Hagenburg (Kreis Schaumburg) in Richtung Osnabrück unterwegs. In einer langgezhogenen Rechtskurve geriet der Wagen nach links auf die Gegenfahrbahn, wo er frontal mit einem entgegen kommenden Toyota kollidierte.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Toyota in den Graben geschleudert; er landete auf dem Dach. In dem Auto saßen der 71-jährige Fahrer und seine 75-jährige Beifahrerin. Nachdem der Notarzt die beiden vor Ort versorgt hatte, wurden sie in Johann-Wesling-Klinikum Minden gebracht, wo der Mann noch am Samstagabend aufgrund seiner Verletzung starb.

Der Audi des 24-Jährigen war erst 200 Meter hinter der Unfallstelle zum Stehen gekommen. Auch dieser Fahrer zog sich gravierende Verletzungen zu. Er wurde ins Krankenhaus Lübbecke gebracht.

Landstraße für drei Stunden komplett gesperrt

Da der genaue Einsatzort bei Alarmierung der Retter nicht bekannt gewesen war, waren neben der Espelkamper Feuerwehr auch Einsatzkräfte der Rahdener Feuerwehr zur L770 geschickt worden. Drei Rettungswagen und zwei Notärzte aus Lübbecke und Rahden waren im Einsatz.

Die L 770 blieb für die Dauer der Unfallaufnahmme drei Stunden lang in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt.

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