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BIELEFELD Zwischen Uni und Fotostudio

Ein Jahr nach "Germany’s next Topmodel": Vanessa Hegelmaier ganz privat

Vanessa Hegelmaier genießt in ihren Freistunden die Sonne auf der Wiese hinter der Uni. Ihre Umhängetasche ist ein Geschenk eines Taschenherstellers, für den sie geworben hatte. - © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
Vanessa Hegelmaier genießt in ihren Freistunden die Sonne auf der Wiese hinter der Uni. Ihre Umhängetasche ist ein Geschenk eines Taschenherstellers, für den sie geworben hatte. | © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
Vanessa ganz privat - © BIELEFELD
Vanessa ganz privat | © BIELEFELD

Bielefeld. Sie galt als eine der Favoritinnen in der dritten Staffel von Heidi Klums "Germany’s next Topmodel". Doch dann zog sich Vanessa Hegelmaier bei einem Sturz eine Gehirnerschütterung zu und verließ die Casting-Sendung auf eigenen Wunsch. Dennoch ist seit ihrem Auftritt bei Heidi Klum in ihrem Leben nichts mehr wie vorher. Ein Jahr nach den Fernsehauftritten bereitet sich die Mathematik-Studentin an der Uni Bielefeld auf ihre Bachelor-Prüfung vor. Als Model steht sie noch immer hoch im Kurs.

"Ich bereue es nicht, dass ich gegangen bin. Im Nachhinein war es genau die richtige Entscheidung", sagt die zierliche Brünette. "Für das wirkliche Geschäft ist es sogar besser, dass ich nicht weitergemacht habe." Mehrmals in der Woche düst Vanessa, die eigentlich Anna Vanessa heißt, für Modeljobs quer durch Europa.

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Erst letzte Woche war sie in Wien, um Aufnahmen für das internationale Modemagazin "Flair" zu machen. Die Griechen mögen die Studentin ganz besonders: "Ich war in den Semesterferien drei Wochen in Athen, für Katalogfotos und die griechische Vogue." Langweilig sei ihr ganz bestimmt nicht, sagt das Model und lacht.

"Ich nehme mit, was kommt"

Seit September ist sie bei der Hamburger Agentur "Place Models". "Die kümmern sich super um mich", findet die 21-Jährige. Außerdem sei Hamburg viel näher als München. Dort hatte ihre erste Agentur  sie oft für Jobs gebucht.

Für eine deutsche Modezeitschrift ließ sich Vanessa mit Handtaschen ablichten. Lächeln musste sie dafür nicht. - © FOTO: AMICA
Für eine deutsche Modezeitschrift ließ sich Vanessa mit Handtaschen ablichten. Lächeln musste sie dafür nicht. | © FOTO: AMICA

Das Modeln sieht Vanessa nicht so verbissen: "Ich nehme mit, was kommt. Wenn es mal nichts zu tun gibt, konzentriere ich mich eben mehr auf die Uni." Den Großteil ihrer Gagen legt sie an, "für später, wenn ich mir mal ein Auto oder eine Wohnung kaufen will, oder für Reisen in den Semesterferien".

Zur Zeit bereitet Vanessa Hegelmaier ihre Bachelorarbeit in Mathematik vor. Thema: Wahrscheinlichkeitsrechnung. Das Mathe-As ist noch unentschlossen, wie es danach weitergehen soll: "Vielleicht beginne ich direkt mit dem Master-Studium, vielleicht mache ich auch noch ein Zweitstudium, mal sehen." Mit ihren Professoren spricht sie nicht über ihre Modelaufträge. "Wenn ich unter der Woche zu einem Job muss, sage ich immer, ich muss arbeiten."

Gemeinsame Wohnung mit dem Freund

Auch privat läuft bei der Wahl-Bielefelderin alles super. Aus ihrer Vierer-WG ist sie inzwischen ausgezogen. Nun teilt sie sich mit Freund Raphael eine Wohnung im Bielefelder Westen. "Ich hab mich sogar im Fitnessstudio angemeldet, obwohl ich Sport hasse", sagt Vanessa und lacht. "Aber da muss ich bezahlen, deshalb gehe ich hin. Außerdem liebe ich Eis und Schokolade, da kann ich gerade jetzt im Sommer schlecht widerstehen." Ihre Freistunden nutzt das Model am liebsten, um draußen auf der Wiese die Sonne zu genießen. Kameras mag sie bis heute nicht: "Ich hasse es, fotografiert zu werden und es fällt mir schwer, auf Kommando zu lächeln."

Deshalb habe sie bei im Fernsehen so ernst gewirkt. "Die vielen Kameras haben mich irritiert", sagt sie. Gisele, die in der letzten Staffel als notorische Heulsuse dargestellt worden war, sei hingegen gar nicht so anstrengend gewesen: "Wir sind immer gut miteinander ausgekommen." Vieles werde so zusammengeschnitten, dass ein völlig falscher Eindruck entstehe.

Die aktuelle Staffel von "Germany’s next Topmodel" auf Pro7 verfolgt Vanessa nicht regelmäßig. "Ich schaue schon mal rein, weil es mich interessiert, welche Aufgaben die Mädels lösen müssen, aber ich vergesse es auch oft", sagt Vanessa. "Ich habe das Gefühl, dass jetzt noch mehr Zickerei gezeigt wird."

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