Marseille auf dem Weg in die Zukunft - Mit Gewinnspiel

Die europäische Kulturhauptstadt 2013

Marseille galt wegen der Einwanderer viele Jahre als "größte Stadt Nordafrikas". Das soll sich dank kultureller Programm jetzt ändern. - © FOTO: CLAUDIA SCHUH
Marseille galt wegen der Einwanderer viele Jahre als "größte Stadt Nordafrikas". Das soll sich dank kultureller Programm jetzt ändern. | © FOTO: CLAUDIA SCHUH
Marseille auf dem

Weg in die Zukunft - © Frankreich
Marseille auf dem
Weg in die Zukunft | © Frankreich

Marseille, die älteste und zweitgrößte Stadt in Frankreich, wirkt auf den ersten Blick bunt, polyglott und aufregend, aber auch ein wenig ramponiert: Das Europäische Kulturhauptstadtjahr 2013 und die komplette städtebauliche Neugestaltung sollen helfen, das zwielichtige Image der Hafenstadt endlich abzuschütteln.

Josiane Bercier steht unterhalb der Kathedrale La Major und blickt aufs Meer. Die Fremdenführerin sagt: "Wo ich stehe, ist ab 2014 alles Fußgängerzone." Im Moment rauscht noch der Verkehr an ihr vorbei. Bercier zeigt auf die früheren Docks vor ihr: Kräne tanzen in der Luft, Bauarbeiter hantieren auf Gerüsten, Laster karren Baumaterial heran. Die gebürtige Marseillerin erklärt stolz: "Was hier entsteht, ist das größte städtebauliche Projekt in Europa." Marseille vollzieht gerade eine Wandlung. Von weitem ist bereits der neue, grün schimmernde Wolkenkratzer von Stararchitektin Zaha Hadid sichtbar – übrigens der erste in Marseille. Er könnte zum Wahrzeichen der Stadt werden, neben der Wallfahrtskirche Notre Dame de la Garde.

Information
Gewinnspiel
Gewinnen Sie mit etwas Glück vier Übernachtungen im New Hotel of Marseille (4-Sterne-Hotel im Design-Stil, Swimmingpool, gegenüber Palais du Pharo und 5 Gehminuten von der Altstadt und dem "Vieux Port" entfernt) im Doppelzimmer inklusive Frühstücksbuffet. Anreise mit dem Hochgeschwindigkeitszug TGV über Frankfurt nach Marseille.

Information und Buchung im Reisebüro, unter www.dertour.de oder Tel. (069) 95 88-59 29.


Einfach anrufen. Gewinn-Hotline 01378 40 20 52. Teilnahmeschluss ist am 4. Januar 2013. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Der Anruf kostet 50 Cent aus dem Festnetz der Deutschen Telekom (abweichende Preise aus dem Mobilfunknetz). Mitarbeiter dieser Zeitung und ihrer Tochterunternehmen sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Info
www.mp2013.fr;
www. franceguide.com/de
Buchtipp: Dumont-Reiseführer "Marseille", Klaus Simon

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Am Dock J 4, zu Füßen der eindrucksvollen Festung Fort Saint Jean, wird die gesamte Meeresfront im Moment spektakulär umgestaltet: Stararchitekten wie Jean Nouvel, Norman Foster und Massimiliano Fuksas helfen mit. Die beiden Prestigeprojekte: Das Musée des Civilisations Europe Méditerranée (MuCEM) soll das erste Nationalmuseum Frankreichs außerhalb von Paris werden. Und das hufeisenförmige Ausstellungszentrum "Centre régional de la Méditerranée" (CeReM) die Partnerschaft zu den Mittelmeeranrainern pflegen.

600 Millionen Euro in rund 50 Projekt investiert

Insgesamt werden 600 Millionen Euro in rund 50 Projekt investiert. Norman Foster baut gerade im Vieux Port, dem Alten Hafen, die größte Fußgängerzone Europas. "Nicht so schnell am Vormittag, langsam am Nachmittag" lautet zwar das Arbeitsmotto der Mittelmeerstadt. Doch alle geben sich überzeugt, dass alle wesentlichen Kulturprojekte rechtzeitig fertig werden. "Wir können auch schnell sein", sagt Stadtführerin Josiane Bercier. Das seit 1995 in Marseille verwirklichte Stadtbauprojekt "Euroméditerranée" wird noch etwas länger dauern: Planer sprechen von 2020. Bercier betont, wie viel die Transformation den Bewohnern bedeutet: "Es geht um die ökonomische, soziale und kulturelle Aufwertung Marseilles."

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