Deutschland Schietwetter? Macht nichts!

Winter an Nord- und Ostsee

Strandwanderer bei Binz auf Rügen, Deutschlands größter Insel.
Strandwanderer bei Binz auf Rügen, Deutschlands größter Insel.

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Diese Erkenntnis sollten sich Küstenurlauber in den Herbst- und Wintermonaten zu Herzen nehmen. Denn mit Gummistiefeln und Friesennerz lässt sich selbst Regen und stürmischem Wind wunderbar trotzen. Und da es zwischen Borkum und Usedom auch im Sommer schon mal etwas kühler sein kann, bieten die Ferienorte an Nord- und Ostsee vielfältige Alternativen unter einem Dach, damit Urlauber auch bei "Schietwetter" abwechslungsreiche Tage erleben.

Schwimmen und plantschen auch im Winter: Baden im Meer, das geht im Winter auch an Nord- und Ostsee, ohne dass man sich kalte Füße holt. Die Auswahl an Bädern in den Küstenorten und auf den Inseln ist groß, und viele sind mit geheiztem Meerwasser gefüllt. Nordseewasser wird etwa im Meerwasser-Erlebnisbad auf der Insel Juist auf wohlige 30 Grad erwärmt (www.juist.de). Auch im Meerwasser-Wellenbad in Eckernförde an der Ostseeküste mit einer 75 Meter langen Rutsche lässt es sich vergnügt plantschen (www.ostseebad-eckernfoerde.de). Eines der größten Spaßbäder ist das "Subtropische Badeparadies" in Weißenhäuser Strand mit "Water World"-Erlebnislandschaft – dort fühlt man sich auch bei Minusgraden wie in der Karibik (www.weissenhaeuserstrand. com).

Information

GUT ZU WISSEN

AUSKUNFT
Tourismus-Marketing Niedersachsen, Tel. (05 11) 2 70 48 80, www.reiseland-niedersachsen.de; Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, Tel. (04 31) 6 00 58-3, www.sh-tourismus.de, www.ostsee-schleswig-holstein.de.
Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, Tel. (03 81) 4 03 05 00, www.auf-nach-mv.de.

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Spielspaß für Kinder bei jedem Wetter: Wenn es draußen ungemütlich ist, dann kann man drinnen toben. Für Familien mit Kindern gibt es entlang der Küste zahlreiche Indoor-Spielplätze. In der 5.000 Quadratmeter großen "Nordsee-Spielstadt Wangerland" fahren Kinder Achterbahn, Karussell und Autoscooter. In der "Spiel-und-Spaß-Scheune" im Nordseebad Otterndorf wartet nicht nur ein großer Kletterberg, sondern auch jede Menge Sand zum Burgenbauen (www.otterndorf. de). Ein riesiger Wal scheint in Friedrichskoog gestrandet zu sein – in seinem Inneren finden sich auf 2.500 Quadratmetern Kletterwände, Labyrinthe und Hüpfburgen (www.friedrichskoog.de). Auf der Ostsee-Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern lockt das "Piratenland" mit Elektrokarts und Kletterturm (www.insel-poel. de).

Museen – von Picasso bis Weihnachtsschmuck: Staunen statt frieren: Das ganze Jahr über dreht sich im "Weihnachtshaus" in Husum alles um den 24. Dezember und die damit verbundenen Bräuche. Neben der Dauerausstellung mit Christbaumschmuck, Krippen und Adventskalendern ist bis 13. Januar die Schau "Marzipan – Das Brot der Engel" zu sehen (www.weihnachtshaus.info). Große Kunst bietet die Kunsthalle in Emden: Neben Meisterwerken des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit werden bis zum 20. Januar unter dem Titel "Künstlerkinder" Porträts von Marc Chagall, Gerhard Richter, Otto Dix und Pablo Picasso ausgestellt (www. kunsthalle-emden.de). "Anfassen und Ausprobieren" ist das Motto der Erlebnisausstellung Phänomania in Carolinensiel. An 80 interaktiven Stationen stellen kleine und große Forscher fest, wie Astronauten für die Schwerelosigkeit trainieren, elektrische Entladungen aussehen wie ein Flaschenzug funktioniert (www. phaenomania.de/carolinensiel/index.php).

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