Wer geschickt mit den Kalendertagen jongliert, kann sich einen Extraurlaub zusammenbauen. - © FOTO: FABIAN VON POSER
Wer geschickt mit den Kalendertagen jongliert, kann sich einen Extraurlaub zusammenbauen. | © FOTO: FABIAN VON POSER

Feiertage 2013 Ferienbrücken-Tage

Starkes Jahr für Planungsfüchse

Jetzt kommt die Zeit, wo die neuen Sommerkataloge der Reiseveranstalter vorgestellt und darin die verlockendsten Urlaubsangebote präsentiert werden. Des einen Freud, des anderen Leid: Die Chefs schauen besorgt auf den Jahreskalender, denn alle beweglichen deutschen Feiertage fallen 2013 auf einen Wochentag. Damit wird das Jahr für Arbeitnehmer in Sachen Urlaub richtig gut. Wir sagen Ihnen, wann sich welche Brücken besonders anbieten. Und für alle Varianten gilt: Die Planungsfüchse müssen auch entscheidungsfreudig sein und gleich den gewünschten Urlaub buchen: den Zeitraum in der Firma und die Reise im Reisebüro.

Los geht’s: Keine rechte Lust auf den Arbeitsbeginn im neuen Jahr? Dann lohnt sich die erste Brücke gleich in der ersten Kalenderwoche. Wer drei (oder dreieinhalb, je nach Vertrag) Tage frei nimmt, kommt mit Silvester und Neujahr auf immerhin neun Tage am Stück. So könnte das Jahr weitergehen! Allerdings kommt die nächste Gelegenheit zum Brückenbau erst zu Ostern. Und das liegt 2013 relativ früh: Am 29. März ist Karfreitag, Ostermontag fällt damit auf den 1. April. Mit zweimal vier Urlaubstagen – in der Karwoche und in der Woche nach Ostern – ergibt sich insgesamt eine Urlaubsstrecke von immerhin 16 freien Tagen. Bei einem "Hebel" von zwei lohnt sich sogar eine Flugreise in den beginnenden Frühsommer.

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Gleich drei Varianten für einen Kurzurlaub bietet der Tag der Arbeit. Der 1. Mai fällt 2013 auf einen Mittwoch. Mit zwei eingesetzten Urlaubstagen vorher oder zwei danach sind jeweils fünf Tage Ferien möglich. Das ist ein stolzer Hebel von 2,5. Wer die ganze Woche frei machen möchte, lässt vier Tage vom Urlaubskonto streichen und kommt so mit Faktor 2,25 auf neun freie Tage.

Weiter geht’s mit Christi Himmelfahrt schon am 9. Mai. Aus eins mach vier heißt es für diejenigen, die aus dem 10. Mai, einem Freitag, einen Brückentag machen. Alternativ lohnt sich der Einsatz von wiederum vier Tagen für eine lange Ferienwoche mit zwei Wochenenden. Und weil der Mai so wonnig ist, lockt die Pfingstwoche vom 21. bis 24. Mai mit einem Hebel 4:1. Damit nicht genug: Fronleichnam am 30. Mai fällt auf einen Donnerstag; es bietet sich das gleiche Prinzip wie zu Himmelfahrt an. Kleiner Haken: Der Tag ist nur in überwiegend katholischen Bundesländern und Regionen ein gesetzlicher Feiertag.

Der nächste bundesweite Feiertag ist der 3. Oktober. Der Tag der Deutschen Einheit ermöglicht Arbeitnehmern einen herbstlichen Ausflug von vier Tagen – als Urlaub muss lediglich Freitag, der 4. Oktober, genommen werden.

Pech haben alle, die weder den Reformationstag (Donnerstag, 31. Oktober) noch Allerheiligen (Freitag, 1. November) oder den Buß- und Bettag (Mittwoch, 20. November) rot auf dem Kalender haben. Alle Feiertage sind nämlich nur regional gültig. Immerhin: Zu Weihnachten gibt’s dann noch ein Urlaubsgeschenk. Dann nämlich können Arbeitnehmer mit fünf Urlaubstagen (plus eventuell eingesetzten Tagen für Heiligabend und Silvester) gleich 16 Tage mit den Lieben daheim verbringen.

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