Stern der Woche Jürgen Escher fotografiert mit verlässlich kritischem Auge für internationale Hilfswerke

In Herford macht er sich für Integration stark

Thomas Hagen

Herford. Für Hilfsorganisationen wie Cap Anamur oder die Caritas International und Adveniat ist der Herforder Jürgen Escher ein verlässliches kritisches Auge. Denn Escher hat stets seine Kamera im Gepäck, wenn er im Auftrag dieser Organisationen in den Krisengebieten dieser Welt - von Tschetschenien bis Nepal, vom Kongo bis Haiti, von Nordkorea bis Syrien - unterwegs ist. Der 63-Jährige ist kein Mann für vordergründige Bilder. Behutsam nähert er sich den Menschen, antizipiert deren Lebensumstände und fängt mit untrüglichem Gespür für den richtigen Moment einprägsame Motive ein. Immer stehen Menschen und deren Schicksale im Zentrum dieser Fotos. Erst kürzlich würdigte Sängerin Jocelyn B. Smith den nimmermüden Reisenden in Sachen Menschlichkeit und Toleranz als Botschafter ihrer Initiative "Shine a light". In seiner Heimatstadt hat er aktuell die Kampagne "Mensch in Herford" initiiert. Sie will beweisen, dass Integration keine neue Erfindung ist, sondern in Herford schon lange (unbewusst) und erfolgreich praktiziert wird. Für sein Engagement verleihen wir Jürgen Escher unseren Stern der Woche.

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