Stern der Woche Stern der Woche für die Chefin des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake

Das Museum wurde ein Jahr lang grundlegend umgebaut / Raum für Konzerte, Kabarett und Sonderschauen geschaffen

Lemgo (blu). Ein volles Jahr lang ist hinter den dicken Mauern kräftig gesägt und gehämmert worden – an diesem Wochenende öffnet das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake nach einem grundlegenden Umbau wieder seine Pforten. Knapp zwei Millionen Euro, die sich zu großen Teilen aus Drittmitteln finanzieren, sind investiert worden, um das Museum räumlich, technisch und konzeptionell neu auszurichten. Ein zentrales Ziel der Verantwortlichen um die Chefin des Landesverbandes Lippe, Anke Peithmann, und Museumsdirektorin Vera Lüpkes: Das Haus soll sich stärker öffnen und vom Musentempel zu einer Stätte der Begegnung werden. So wird die Dauerausstellung ab sofort konzentriert auf kleinerer Fläche präsentiert. Auf diese Weise ist neuer Raum entstanden, der künftig für Konzerte, Kabarett und Co. sowie für Sonderausstellungen genutzt werden soll. Mit solch groß angelegten Schauen hatte das Museum in den zurückliegenden Jahren mehrfach auf sich aufmerksam gemacht. Zuletzt hatte 2015/16 die Ausstellung „Weltvermesser. Das Goldene Zeitalter der Kartographie" viele Besucher ins Schloss gelockt. Am Wochenende eröffnet die Schau „heimat.nrw" mit Fotografien von Horst Wackerbarth. Im September folgt „Mach’s Maul auf", eine Ausstellung über die Reformation in Nordwestdeutschland.

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