Ordentlich was los: In Altenmarkt-Zauchensee kommen nicht nur Skifahrer auf ihre Kosten. - © Altenmarkt-Zauchensee Tourismus
Ordentlich was los: In Altenmarkt-Zauchensee kommen nicht nur Skifahrer auf ihre Kosten. | © Altenmarkt-Zauchensee Tourismus

Altenmarkt-Zauchensee Genuss abseits der Piste: Gewinnen Sie einen Urlaub in Salzburg

Spezialbier im Weinglas, dazu hausgemachte würzige Wildschmankerl auf den Tellern. Im Markterwirt, dem ältesten Gasthaus im Ort, startet der „Kulinarische Spaziergang" durch das historische Altenmarkt. Im Schein ihrer Laternen erkunden neugierige Gourmets die winterliche Marktgemeinde. In Begleitung von Guide Kurt Eichinger. Serviert bekommen die Spaziergänger Leckerbissen und spannende Geschichten, in urigen Lokalen, gemütlichen Almhütten – und in Altenmarkts ältestem erhaltenen Haus, dem Heimatmuseum aus dem Jahr 1408. Der „Kulinarische Spaziergang" ist nur eins von vielen Alternativangeboten, mit denen Altenmarkt-Zauchensee begeistert. Während Zauchensee als höchstgelegenes Skigebiet der Salzburger Sportwelt anspruchsvollen Skifahrern und Freeridern Gelegenheit gibt, sich so richtig auszutoben, setzt die gemütlich-familiäre Skischaukel Radstadt-Altenmarkt neben ihrem eigenen Wintersportangebot jetzt auch kulinarische und kulturelle Akzente. „Wer den ‚Kulinarischen Spaziergang‘ macht, lernt Altenmarkt von einer ganz neuen Seite kennen, er erfährt Kurioses aus dem historischen Nähkästchen, kommt mit den Wirten ins Gespräch und kann sich vor allem geschmacklich inspirieren lassen", erklärt Klaudia Zortea, Geschäftsführerin von Altenmarkt-Zauchensee Tourismus. Station wird bei den abendlichen Mittwochs-Spaziergängen durch den 4.000-Einwohner-Ort in vier versteckten, urigen Lokalitäten gemacht, wo die wandernden Feinschmecker jeweils einen Gang kosten – von der herzhaften Vorspeise bis zum Dessert. Im Museum testen sie verschiedene Kräuterweine nach Hildegard von Bingen auf ihre gesundheitsfördernde Wirkung. Die Gastgeber der kulinarischen Kooperation nehmen sich Zeit. So wie Franz Schneider, der den Markterwirt in der fünften Generation führt. Der 65-Jährige gesellt sich zur Gruppe, schwenkt das Weinglas, in dem das aktuelle Stieglbier „erst so richtig sein Aroma" entfalte, und erzählt. Vom 11. Jahrhundert, als das Haus den Wallfahrern der Marienkirche als Einkehr diente. Von den Bauernkriegen und Brandschatzungen, denen auch der Markterwirt zum Opfer gefallen war. Und von 1752, als das Haus in Familienbesitz gelangte. Die Wildschmankerl, die Franz Schneider serviert, sind selbst gemacht, erklärt der Wirt, im Nebenberuf Jäger. Auch die Schmankerl in der Krallinger Dorfalm sind frisch zubereitet. Hier gibt es Fleischkrapfen, Knödel und Topfennudeln. „Die Grundlage der Ernährung im Pongau war schon immer das Mehl", erzählt Helga Sobota, die im Heimatmuseum in die Kochwelt von damals entführt, „jeder Bauer hatte sein Getreidefeld. Da gab es zum Frühstück ein Muas aus Milch, Mehl und Gries, zum Mittag Knödel oder Nocken und am Abend eine Schottsuppe, eine saure Rahmsuppe mit Brot." Schottische Hochlandrinder Und Fleisch? Das war damals eine echte Rarität. Ganz anders in Scheffer’s Genuss-Atelier. Denn Hausherr Benedikt züchtet seit langem schottische Hochlandrinder. Augenzwinkernd erzählt er: „Unsere Rinder werden gestreichelt, massiert und landen dann im Kuhhimmel. Ganz ohne Stress." Dem Geschmack nach zu urteilen stimmt die Geschichte. Um Geschichten und Musik geht es auch in Schartner’s Hütte, wo Bernhard Schartner erst die „Himmelstochter mit Himbeeren" kredenzt und dann auftischt, wie er dem Vater einst den Bau der Almhütte schmackhaft machte. Kurz darauf reicht er seine gebastelten Instrumente herum, greift selbst beherzt in die Ziehharmonika und animiert die Hütte zum Mitsingen. So wird man heimisch im Urlaub. Hüttenmusik lässt sich in Altenmarkt-Zauchensee fast jeden Abend genießen. Montags wird in der Felserhütte in Zauchensee mit Gitarre und Ziehharmonika aufgespielt. Dienstags, donnerstags und samstags lädt die Hochnössleralm in Altenmarkt zur Hüttengaudi mit typischer Volksmusik. Dienstags bietet Zauchensee Skiurlaubern, die es nach einem erlebnisreichen Tag gern ein wenig ruhiger angehen lassen, mit dem Besuch der Sternwarte am Zauchensee eine romantische Alternative. Gerade in klaren Winternächten ist der Blick in die Sterne ein Erlebnis. Ski- und Wein-Genusswoche Übrigens: Genuss-Skifahrer kommen am Ende der Saison noch einmal voll auf ihre Kosten, wenn während der Ski- und Wein-Genusswoche vom 10. bis 17. März der höchste Bauernmarkt der Alpen in Ski Amadé öffnet und die Bauern ihre Käse- und Wurstspezialitäten direkt auf den Skihütten anbieten. Bei der Weinverkostung am 15. März in der Weltcuparena kredenzen Österreichs Top-Winzer ihre besten Jahrgänge. Die Liftgesellschaft Zauchensee betreibt die Skischaukel Zauchensee-Flachauwinkl sowie die Familien-Skischaukel Radstadt-Altenmarkt. Insgesamt stehen gut 82 Kilometer bestens präparierter Pisten und 24 moderne Seilbahnanlagen zur Verfügung. Die vor sechs Jahren eröffnete 10er-Kabinenbahn Hochbifang, die Gäste in siebeneinhalb Minuten von Altenmarkt 680 Höhenmeter hinauf zur Kemahdhöhe befördert, überwindet eine Distanz von 2.300 Metern. Damit ist sie eine der längsten Seilbahnen in Ski amadé mit seinen 760 Pistenkilometern und 270 Aufstiegshilfen. Der Skipass für den Pistenspaß in Altenmarkt-Zauchensee gilt zugleich für das komplette Ski amadé-Gebiet und kostet in der Sechs-Tages-Variante für Erwachsene 239 bis 257 Euro (je nach Saison). Infos unter www.altenmarkt-zauchensee.de.

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