Gipfeltour mit Sonnenaufgang: Als Belohnung wartet auf Wanderer in Altenmarkt-Zauchensee ein grandioses Panorama. - © Altenmarkt-Zauchensee Tourismus/Huber Hans Photo
Gipfeltour mit Sonnenaufgang: Als Belohnung wartet auf Wanderer in Altenmarkt-Zauchensee ein grandioses Panorama. | © Altenmarkt-Zauchensee Tourismus/Huber Hans Photo

Gewinnspiel Feuerwerk der Farben

In Österreichs Wanderdorf Altenmarkt-Zauchensee erwartet Sie die Kombination aus gemütlich-familiärem und sportlich-anspruchsvollem Wandergebiet

Er ist ein richtiger Bilderbuchberg – der kegelförmige Lackenkogel, der mit seinen 2.051 Metern stolz in den Himmel über dem Salzburger Land ragt. Zwei bis drei Stunden brauchen die Altenmarkter, bis sie auf dem Gipfel ihres imposanten Hausbergs stehen. Doch nicht nur die markante Form des felsigen Giganten und die herrliche Aussicht sind Grund für seine Anziehungskraft, auch der Weg dorthin ist einzigartig. „Wir wandern durch ein Meer aus Blumen", schwärmt Margreth Balla. Sie führt schon seit gut 16 Jahren zu den schönsten Fleckchen ihrer Heimat – und entdeckt immer wieder neue Pflanzen, darunter auch sehr seltene wie etwa die Türkenbundlilie oder den Frauenschuh. Als zertifiziertes Wanderdorf bietet Altenmarkt-Zauchensee neben ausgezeichneten Übernachtungsmöglichkeiten und 195 Kilometern markierter Wanderwege auch Tourenplaner im Internet, wo Gäste ihre Lieblingsroute schnell per Mausklick finden. Auf eigene Faust durch die Bilderbuch-Idylle streifen – oder doch lieber gemeinsam mit Experten? Wer sich für die Sonnenaufgangswanderung mit „Hoagaschtn" (gemütlichem Beisammensein) auf den Lackenalmen an der Seite von Margreth Balla entscheidet, hat das wandelnde Lexikon dabei. Früh geht es los, so dass man den Sonnenaufgang bei einem traditionellen Bergfrühstück auf den Lackenalmen genießen kann. „Wenn die Kuppen von Dachstein, Bischofsmütze und Tennen- und Hagengebirge in der Morgensonne auftauchen, ist man überwältigt", schwärmt Margreth Balla, die seit mehr als 16 Jahren zertifizierte Altenmarkter Wanderführerin ist. Je nach Jahreszeit erwartet die Wanderer hier oben ein fulminantes Feuerwerk der Farben. Während Tausende tiefroter Almrosen im Juli den legendären Almrausch geben, erstrahlt die Naturbühne im August mit Goldfingerkraut und Teufelskralle in blau und gelb, bevor im Spätsommer mit silbrigem Wachholder und lilafarbenem ungarischen Enzian die dunkleren Töne die Vorherrschaft übernehmen. Besonders gut gedeiht auf dem stickstoffreichen Boden der Lackenalmen auch der imposante blaue Eisenhut – ein giftiges Gewächs, um das die Kühe wohlweislich einen riesigen Bogen machen. Ganz unscheinbar dagegen ist der Frauenmantel mit seiner grünen Blüte. Er hilft bei Frauenleiden, während Arnika die Wundheilung unterstützt und Johanniskraut die Stimmung aufhellt. „Die Wirkung ist übrigens am größten, wenn man das Kraut direkt am Johannistag erntet", sagt Margreth Balla, die sich mit den Heilkräften der Natur auskennt und unter anderem den Löwenzahn lobt. „Bestens geeignet zur Entwässerungskur, aber als Kaffee eine eher schlechte Alternative", schränkt die Expertin ein. Tatsächlich wurden die Löwenzahnwurzeln in früheren Zeiten geröstet und aufgebrüht. Wer nach der Einkehr noch nicht genug von der herrlichen Bergkulisse hat, den führt Margreth Balla weiter auf den Lackenkogel. Nur noch eine Stunde braucht man durch den Latschengürtel bis hinauf – und spätestens hier wandern die Augen von den Pflanzen am Wegesrand zum Horizont. Der 360-Grad-Rundumblick, der bis zum Großglockner reicht, macht verständlich, warum die Altenmarkter den Lackenkogel zu ihrem Lieblingsberg erkoren haben. Auf dem Rückweg ins Tal kommt man an üppigen Wiesen mit Margeriten, Glockenblumen, Scharfgarbe und Trollblumen vorbei. Im angrenzenden Wald sprießen die Eierschwammerl aus dem Boden, nur wenige Meter weiter locken Walderdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren. „Der Tisch ist den ganzen Sommer über reich gedeckt", sagt Margreth Balla. Bei der geprüften Wanderführerin können Gäste im Sommer und Herbst übrigens jederzeit geführte Touren buchen. Altenmarkt-Zauchensee beeindruckt als doppeltes Urlaubs-Paradies im Pongau, 70 Kilometer südlich von Salzburg. Zauchensee (1.350 Meter), das seit drei Jahrzehnten Ski-Weltcup-Ort ist, war noch in den 1950-er Jahren reines Almgebiet. Im Sommer erwartet das Hoteldorf seine Gäste mit exklusiven Bergabenteuern. Altenmarkt (842 Meter) dagegen ist ein gewachsener Ort im Tal mit mehr als 4.000 Einwohnern, in dem Tradition und Moderne Hand in Hand gehen. Der bekannte Wallfahrtsort des ausgehenden Mittelalters beeindruckt mit natürlichem Charme und einem der schönsten Ortskerne in ganz Österreich. Liebevoll gestaltete Geschäfte und Boutiquen laden zum „Einkaufen mit Herz" ein, die sanft-hügelige Landschaft rundum zu genussvollen Ausflügen in eine echte Bilderbuchlandschaft. Einmal im Jahr, immer von Mitte Juli bis Anfang September findet die Sommerakademie Natura.Kreativ in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule statt. Sie bietet ein einzigartiges Programm. Nämlich in der Gemeinschaft auf Almen oder an anderen inspirierenden Orten sich selbst und das eigene Potenzial entdecken. Egal ob Einsteiger oder langjährig Begeisterte – bei der Natura.Kreativ ist jeder willkommen! Das vielfältige Kursangebot reicht von Aktmalerei auf der Alm bis zur Fotografie am Abend oder Lachyoga.

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