Abwechslungsreich: Rund um das Zwischenahner Meer gibt es viel zu sehen. - © Bad Zwischenahn Touristik
Abwechslungsreich: Rund um das Zwischenahner Meer gibt es viel zu sehen. | © Bad Zwischenahn Touristik

Gewinnspiel Die Perle des Ammerlandes

Egal ob sportlich oder gemütlich, kulturinteressiert oder naturverbunden – das Ammerland im Nordwesten Niedersachsens zeigt sich vielfältig und lässt keine Wünsche offen

Als „Perle des Ammerlandes" wird das Zwischenahner Meer, der drittgrößte Binnensee Niedersachsens, auch bezeichnet. Es befindet sich über einem Salzstock und entstand dadurch, dass es durch grundwasserbedingte Salzauslaugungen zu einem Einsturz des Salzstockes und des darüberliegenden Deckgebirges kam. In dem auf diese Weise entstandenen Hohlraum bildete sich das Zwischenahner Meer. Übrigens: Gemäß einer norddeutschen Legende ist die Entstehung des Sees ein Teufelswerk. Demnach versuchte der Teufel einen Kirchenbau in Oldenburg zu unterbinden und diesen zu zerstören. In der Nähe von Zwischenahn riss er ein großes Stück Wald aus und flog in Richtung Oldenburg, um damit die Kirche zu treffen. Auf dem Weg nach Oldenburg wurde der Düwel (Plattdeutsch für Teufel) von drei krähenden Hähnen jedoch so durcheinandergebracht, dass er den Weg verlor. Kurz vor der Stadtgrenze ließ er das ausgerissene Waldstück fallen. An dieser Stelle entstanden so der Kleine und Große Wildenloh, auf sandigem Untergrund wachsende Waldflächen. Die Stelle, an der der Wald herausgerissen wurde, bildet heute das Zwischenahner Meer. Heute ist die 550 Hektar große Seefläche ein Eldorado für Wassersportler. Am See gibt es insgesamt vier Segelclubs. Bekannt ist das Zwischenahner Meer für seine eigenwillige Thermik. Motorboote sind grundsätzlich verboten. Wer kein eigenes Schiff besitzt, kann bei mehreren Verleihern Tret-, Elektro- oder Ruderboote mieten. Doch nicht nur auf dem Wasser geht es sportlich zu. Rund 380 Kilometer gut ausgeschilderte Wander- und Radwege führen entlang der „Perle" und vorbei an schaurig-schönen Moorwiesen, prächtigen Baumschulen und mit Liebe angelegten Privatgärten. Bekannt ist Bad Zwischenahn auch für seine kulinarischen Besonderheiten. Ammerländer Löffeltrunk, Smoortaal, Grünkohl und Schinken gehören dazu. Einen Michelin-Stern weist das Gourmetrestaurant Apicius im Hotel Jagdhaus Eiden vor. Das Gebäude gehört zu einem der schönsten Fachwerkhäuser im Ammerland. Die zahlreichen Veranstaltungen und Feste laden zum Zuschauen oder Mitmachen ein. Ob Sport, Kultur oder Musik: Der Strauß ist bunt. Jeder Monat verspricht gute Unterhaltung. Von den Fototagen, über Spinning am Meer bis zum Glenn Miller Orchestra – für jeden ist etwas dabei. Im Sommer verspricht die „Lichternacht im Kurpark" mit bis zu 3,90 Meter hohen Lichtobjekten einen einzigartigen Abend.

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