Unterwegs auf dem Goldsteig am Großen Arber: Von oben hat man einen guten Blick auf den Bayerischen Wald, das „Grüne Dach Europas". - © Ostbayern Tourismus/PR
Unterwegs auf dem Goldsteig am Großen Arber: Von oben hat man einen guten Blick auf den Bayerischen Wald, das „Grüne Dach Europas". | © Ostbayern Tourismus/PR

Gewinnspiel Auf dem grünen Dach Europas

Endlose Wälder, mächtige Bergrücken und sanfte Kuppen. So zeigt sich die größte Waldlandschaft Mitteleuropas: der Bayerische Wald

Auf 6.000 Quadratkilometern erstreckt sich das „Grüne Dach Europas" zwischen Donau, Böhmerwald und der Grenze zu Österreich. Zu jeder Jahreszeit kommt der aktive Gast hier auf seine Kosten – denn die Möglichkeiten für einen bewegten Urlaub sind fast unerschöpflich. Unter Radprofis und Freizeit-Bikern gilt der Bayerische Wald als eines der schönsten Mountainbike-Reviere in Mitteleuropa und immer noch als Geheimtipp. Hier findet jeder die passende Strecke: familiengerechte Wege wie auf der Eisensteinertour oder die Downhill-Passagen im Bike-Park Geißkopf in Bischofsmais. Auf Radwanderer warten zahlreiche Themenwege. Über 1.500 Kilometer markierte Radwege führen durch urwüchsige Natur, entlang wild-romantischer Flüsse und über luftige Berghöhen. Der Bayerwald – wie der Bayerische Wald auch genannt wird – gehört zu einer der beliebtesten Wanderregionen in ganz Mitteleuropa. Der Goldsteig zum Beispiel ist zertifizierter „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" und mit 660 Kilometern der längste und vielseitigste Prädikatsweg Deutschlands. In diesem Jahr feiert der Goldsteig sein zehnjähriges Jubiläum mit vielen attraktiven Veranstaltungen und geführten Wandertouren. Ob einfachere Wanderungen oder Bergwanderungen zu den vier großen Bayerwaldbergen Rachel, Lusen, Falkenstein und Arber – wer im Bayerwald seine Wanderschuhe schnürt, wird gefesselt sein vom wilden Charme der ostbayerischen Region, die als „einer der letzten Urwälder Europas" bezeichnet wird. Bei Streifzügen durch den ältesten Nationalpark Deutschlands führen Ranger in die Geheimnisse der reichen Pflanzen- und Tierwelt ein. In den Tierfreigehegen leben hier unter anderem Wölfe, Bären und Otter – mit etwas Glück erhascht man sogar einen Blick auf den scheuen Luchs. Ein Besuch im Nationalparkzentrum Lusen lässt sich prima mit einem Ausflug zum Baumwipfelpfad in Neuschönau verbinden: Mit einer Gesamtlänge von 1.300 Metern zählt der barrierearme Baumwipfelpfad zu einem der längsten der Welt. Höhepunkt des luftigen Weges ist der 44 Meter hohe Baumturm, der ein spektakuläres Naturkino mit Panoramasicht auf die tiefgrünen Wälder bis zur Alpenkette präsentiert. Auch der Waldwipfelweg in St. Englmar mit Naturerlebnispfad und dem bayernweit einzigartigen Haus am Kopf zeigt den Bayerischen Wald aus einer anderen Perspektive. Filigrane Werke sind auf der Glasstraße durch Ostbayern zu bewundern: Auf rund 250 Kilometern zieht sich die Glasstraße quer durch den Oberpfälzer Wald und den Bayerischen Wald. Die Straße wurde 1997 vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl eröffnet und feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. Entlang der Glasstraße können Besucher bei der individuellen Herstellung einzelner Glasprodukte zusehen – etwa in der Glashütte von Poschinger in Frauenau, dem „Gläsernen Herzen des Bayerischen Waldes", wo die älteste Industriellenfamilie Deutschlands seit nahezu 500 Jahren edle gläserne Gebrauchsgegenstände produziert. Für wunderschönes individuell gestaltetes Glas ist die Glashütte Alte Kirche in Lohberg bekannt. Die Kristallwelt Joska hat sich mit Glaspokalen einen Namen gemacht: Skispringer-Stars, Tennis-Asse und Formel-1-Sieger schmücken sich mit den kostbaren Trophäen aus Bodenmais. Eine weitere Spezialität des Bayerischen Waldes ist der Bärwurz, eine 30 Zentimeter hohe Heilpflanze, die auf Bergwiesen des Bayerischen Waldes wächst und die Basis für den Bärwurz-Likör liefert. Zahlreiche Brennereien laden zu Verkostungen der heimischen Spezialität und anderen Schnapsprodukten ein.

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