Aus der Vogelperspektive: Kühlungsborn verspricht erholsame Urlaubstage an der Ostsee. - © Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH
Aus der Vogelperspektive: Kühlungsborn verspricht erholsame Urlaubstage an der Ostsee. | © Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH

Gewinnspiel Malen und Zeichnen unter freiem Himmel

Vom 7. bis zum 14. Mai veranstaltet Kühlungsborn sein erstes Plein Air und lockt Hobby- und Profikünstler zu malerischen Motiven ins Ostseebad

Plein Air" – zu Deutsch Freimalkunst – bietet den Künstlern aus nah und fern die Möglichkeit, sich eine Woche lang an viele einzigartige Malorte zu begeben, an Workshops von namhaften Dozenten mit verschiedenen Kunststilen teilzunehmen und den Einklang von Kunst, Kreativität und Natur zu genießen. Die Idee zu diesem spannenden Kunst-Event wurde von dem regionalen Künstler Frank Koebsch an die Kunsthalle und den Touristik-Service Kühlungsborn herangetragen. Während der ersten drei Tage gibt es Workshops zu bestimmten Maltechniken bei verschiedenen Dozenten – von Pastell- und Aquarellmalerei, über Karikaturen, Illustrationen sowie verschiedenen Zeichenstilen ist für jeden Künstler etwas dabei. Ein weiteres Angebot, das „freie Malen", findet an zwei Tagen des Festivals statt. Es richtet sich an Interessierte, die die Ostsee, die Landschaften, die Bäderarchitektur und die Backsteingotik selbstständig malerisch entdecken wollen. Die Teilnehmer haben die Chance, die dort entstandenen Bilder in der Kunsthalle Kühlungsborn auszustellen. Unter den ausgestellten Bildern werden ein Publikumspreis sowie über eine Jury drei Festivalpreise vergeben. In der Festivalwoche können Interessierte den Künstlern in der Natur beim Malen und Zeichnen über die Schulter schauen. An den Abenden werden in der Stadt verschiedene Veranstaltungen rund um die bildende Kunst angeboten. Das Ostseebad zeigt gerade im Mai facettenreiche Blickwinkel auf die Landschaft und ihre Orte. Die Farb- und Lichtwelt in der offenen und weiten Natur sind geradezu geschaffen für ein solches Plein Air Festival: die blühenden Rapsfelder inmitten einer hügeligen Landschaft vor dem Blau der Ostsee – die Obstblüten in den Gärten, längs den Feldern und Wiesen – das frische Grün entlang der Straßen im Land der Alleen – das historische Münster in Bad Doberan – den noch fast leeren Strand mit den ersten Strandkörben, den urigen Buhnen mit seinen Möwen – die Silhouette der Weißen Stadt am Meer – und nicht zu vergessen das Flair des Ostseebads mit seiner Bäderarchitektur und die kleinen Dörfer, die sich in der Landschaft ducken. Damit während der gesamten Woche eine Betreuung der Künstler auf hohem Niveau stattfinden kann, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Kühlungsborn ist eines der größten Seebäder an Deutschlands Ostseeküste und zählt zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen in Mecklenburg-Vorpommern. Neben dem fast sechs Kilometer langen Strand zeichnet sich die unweit von Rostock und Wismar gelegene Stadt durch das namensgebende, hügelige Waldstück – die Kühlung – und einen 133 Hektar großen Stadtwald aus. Historische Villen, die Anfang des 20. Jahrhunderts im für Kurorte typischen Stil der Bäderarchitektur errichtet wurden, prägen das Straßenbild. Eines der markantesten Bauwerke ist die Seebrücke, die rund 240 Meter lang ist. Schon um 1880 lockten die Orte Brunshaupten, Arendsee und Fulgen, die sich 1938 zur Stadt Kühlungsborn zusammenschlossen, eine große Zahl von Urlaubern und Kurgästen an die Ostsee. Zu dieser Zeit wurden die ersten Strandwege und öffentlichen Bäder gebaut. Die eleganten Gästehäuser ermöglichten es den gut situierten Gästen, die schönste Zeit des Jahres in angemessener Atmosphäre zu genießen. Und auch heute lädt Kühlungsborn zum Flanieren ein. Die Seebrücke bietet zudem ein beeindruckendes Panorama über das Meer und entlang der Küste. Vom Kopf der Seebrücke reicht der Ausblick in westlicher Richtung bis weit über die Stadt hinaus, wo im Osten das älteste deutsche Seebad Heiligendamm zu sehen ist. Der Küstenverlauf ist von der Seebrücke aus mit bloßem Auge bis Nienhagen zu verfolgen. Am Kühlungsborner Strand, an dem das Wasser bereits zum 16. Mal in Folge mit dem Gütesiegel „Blaue Flagge" für die hervorragende Wasserqualität ausgezeichnet wurde, finden Erholungssuchende, Familien und Sportliebhaber gleichermaßen ihren Platz in der Sonne. Auch für FKK-Liebhaber gibt es mit separaten Strandabschnitten ein großes Angebot und wer seinen Vierbeiner mitbringen möchte, findet an drei ausgewiesenen Hundestränden ebenfalls seinen Platz. Etwas actionreicher geht es am Sportstrand zu. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder Behinderung gibt es einen barrierefreien Strandzugang. Eine Institution ist die Mecklenburgische Bäderbahn „Molli". Seit über 100 Jahren fährt sie auf der etwa 15 Kilometer langen Strecke von Bad Doberan über Heiligendamm bis nach Kühlungsborn. Bei ihrer Gründung war sie als bequemes Fortbewegungsmittel eine Notwendigkeit, heute wird sie als kultiges Urlaubserlebnis genutzt und ist ein Muss für jeden Ostseeurlauber. Anders als normale Züge dient die „Molli" nicht nur dazu, um von A nach B zu gelangen, sondern auch um ein Stückchen Geschichte zu erfahren. In den Sommermonaten und von Dezember bis Anfang Januar gibt es auf der Fahrt einen Salonwagen, in dem Getränke sowie Kuchen und Gebäck angeboten werden.

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