Beim Aufbau: Markus Felthaus (l.) und Peter Wehowsky hängen die Bilder von Marek Bieganik für die erste Ausstellung in der neuen Galerie „Downunder“ im Bunker Ulmenwall. - © Foto: Andreas Zobe
Beim Aufbau: Markus Felthaus (l.) und Peter Wehowsky hängen die Bilder von Marek Bieganik für die erste Ausstellung in der neuen Galerie „Downunder“ im Bunker Ulmenwall. | © Foto: Andreas Zobe

Kultur Wo Kunst auf Musik trifft

Neu aufgestellt: Markus Felthaus und Peter Wehowsky verantworten die Galerie „Downunder“ im Bunker Ulmenwall. Malerei und Fotografie als Schwerpunkt. Erste Ausstellung mit Marek Bieganik wird am 28. September eröffnet

Stefan Brams

Kunst-Ausstellungen gibt es schon seit vielen Jahren im Bunker. Doch sie waren bisher immer eher Beiwerk. Das soll sich jetzt ändern. Darin sind sich Bunker-Chefin Lena Jeckel sowie Markus Felthaus und Peter Wehowsky einig. Die beiden Letzteren, selbst Maler und Fotograf, verantworten die neue Galerie im Bunker, die fortan unter dem Namen „Downunder – Galerie im Bunker Ulmenwall“ firmiert. „Alle acht Wochen wollen wir neue Ausstellungen zeigen“, betont Markus Felthaus, Bunker-Fan seit vielen Jahren, der im vergangenen Jahr selbst im Bunker unter dem Titel „SMRT“ ausgestellt hat. „Seitdem habe ich Lust dazu, im Bunker mit Kunst zu arbeiten“, sagt der 54-Jährige. Tun wird er das fortan zusammen mit dem Bielefelder Fotografen Peter Wehowsky. „Wir werden im Wechsel Malerei- und Fotoausstellungen hier unten präsentieren“, betont der 62-jährige Wehowsky, der ein Fotoatelier an der Münzstraße hat. Felthaus verantwortet die Kunst- und Wehowsky die Fotoschauen. „Alles ehrenamtlich“, wie die beiden Macher betonen.Hier unten steht etwas auf dem Kopf Mit dem neuen Namen „Downunder“ wollen sie der Galerie nicht nur erstmals einen Namen, sondern auch ein Profil geben. „Der Titel verweist darauf, dass hier unten fortan Kunst anzutreffen ist, aber auch darauf, dass hier künftig etwas auf dem Kopf steht, ein Durcheinander angeboten wird“, so Felthaus. Die ersten beiden Ausstellungen sind denn auch geplant. Los geht’s am Donnerstag, 28. September. Um 19 Uhr wird die Ausstellung mit Malerei und Zeichnungen von Marek Bieganik eröffnet. Untertitelt ist die Schau, die die beiden gerade aufbauen, mit dem Bieganik-Zitat: „Wenn ich Probleme mit meinen Bildern habe, mache ich Musik an.“ Für Felthaus und Wehowsky verweist auf einen weiteren Grundgedanken der neuen Galerie: „Kunst und Musik sollen zusammenfinden, sich aufeinander beziehen.“ So werden die Vernissagen immer auch von musikalischen Performances begleitet. Am Donnerstag übernehmen dies Oona Kastner und Markus Schwartze. Ende November folgt dann eine Fotoausstellung mit Andrea Donner. Weitere Informationen auch zu den Öffnungszeiten unter www.bunker-ulmenwall.org.

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