Mit Gitarre: Der Berliner Klaus Hoffmann unterhielt sein Publikum in bester Liedermachertradition. - © Christian Weische
Mit Gitarre: Der Berliner Klaus Hoffmann unterhielt sein Publikum in bester Liedermachertradition. | © Christian Weische

Kultur Songpoet Klaus Hoffmann machte in der Stadthalle Bielefeld Station

Der Auftritt des Berlin-Enthusiasten wärmt im kalten November

Bielefeld. Sie sind in die Jahren gekommen, wie ihr Publikum auch. Herman van Veen, Reinhard Mey, Hannes Wader, sie alle stehen für eine Epoche, für Blicke auf die Welt sogar, die viele in der hektischen Betriebsamkeit des Alltags 4.0 vermissen mögen. Klaus Hoffmann ist auch so ein Vertreter. Mit den poetischen Liedtexten, den metaphernreichen, oft nostalgischen Geschichten, die er gesanglich und auch zwischen den Stücken mit viel Selbstironie vorträgt, versteht er es immer noch, sein Stammpublikum in bester Liedermacher-Tradition zu erreichen."Wir müssen wach sein, müssen sehen" Die Bariton-Stimme fest und mit diesem eigenartigen Timbre, den lang gezogenen Endsilben verbreitet der inzwischen 65-Jährige Wellness-Atmosphäre. Die eckigen Gedankengänge fordern allerdings zum „Nochmal-drüber-Nachdenken“ auf und verhindern ein allzu wohliges Zurücklehnen...

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