Kultur Martin Mosebach stellte seinen aktuellen Roman „Mogador“ vor

Kostproben für erfahrene Leser

Bielefeld. Seit sich Martin Mosebach Anfang der 80er Jahre dazu entschlossen hat, die anvisierte Laufbahn als Jurist an den Nagel zu hängen und stattdessen zu schreiben, ist er ein „Vollblutliterat“. Als solchen titulierte ihn Maria Kublitz-Kramer als Vertreterin der „Literarischen Gesellschaft“, als sie den mit seinem aktuellen Roman „Mogador“ im Gepäck aus Frankfurt angereisten Gast in der Stadtbibliothek vorstellte. Und traf damit ins Schwarze. Mosebach ist nicht nur ein mit den wichtigsten deutschen Literaturpreisen ausgezeichneter Vielschreiber, sondern auch und vor allem einer, der mit Leib und Seele bei der Sache ist. Mit Herz und Verstand, weit offenen Ohren, großen Augen und zunehmend vergeistigter Sinnlichkeit, die jedoch ironische Distanz wahrt, wo es nötig ist...

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