Bünde Comedy: Comedian Benni Stark zwischen Ghetto und Gucci

Warum es im Verkaufsraum eines Modeshauses "so richtig weh tut"

Bünde. Wie sieht es aus, wenn Männer alleine Klamotten kaufen? Warum suchen Frauen einen Anzug in hellem Schwarz? Und wieso wird im Verkaufsraum blöd gewinkt? Comedy-Shootingstar Benni Stark geht in seinem neuen Programm "kleider. lachen. Leute" am Donnerstag, 2. November, im Universum Bünde ab 20.30 Uhr dorthin, wo es so richtig weh tut: In den Verkaufsraum eines Modehauses. Als ehemaliger Herrenausstatter nimmt Benni Stark das Publikum an der Hand und führt es in den Vorhof des Wahnsinns, an die Wirkungsstätte seines ehemaligen Schaffens. Das Programm zeigt alle Facetten des täglichen Einkaufens. Es ist ein satirischer Trip zwischen Sprachbarrieren und Kompetenz. Ein Ritt quer durch den Kalten Krieg und heißen Kampf der Geschlechter und Generationen. Stark, Modeberater aus Leidenschaft, weiß: In diesem Beruf bedient man eigentlich nur Frauen. Denn in dem Spiel haben sie das Sagen. Und die Männer hören auf Kommando. Der Lübecker, in der Jugendzeit Mitglied einer Vorstadtgang, kommt aus dem "Halbghetto" und wurde erfolgreich bei der Logopädin therapiert, hat es weit gebracht. Stellt und beantwortet er doch Fragen, die ihm früher nicht einmal in den Sinn gekommen wären. Und zwar tut er das mit messerscharfen Pointen und aus einem skurrilen, satirischen Blickwinkel. Zwischen "Ghetto und Gucci", mal Hedonist, mal Fashionist: Stark vereint auf der Bühne all das, was eigentlich nicht zusammenpasst.

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