Lessing (li, Christian Ulmen) und Kira Dorn (re, Nora Tschirner) im Tatort "Der wüste Gobi". - © MDR/Wiedemann&Berg/Anke Neugebau
Lessing (li, Christian Ulmen) und Kira Dorn (re, Nora Tschirner) im Tatort "Der wüste Gobi". | © MDR/Wiedemann&Berg/Anke Neugebau

TV & Film Tatort "Der wüste Gobi": Zu Weihnachten gibt's Wahnsinn aus Weimar

Folge am 26. Dezember 2017

Angela Wiese

Die Hauptkommissare Dorn und Lessing ermitteln am 2. Weihnachtsfeiertag im thüringischen Weimar. Die Ermittler haben in der Vergangenheit mitunter ziemlichen Klamauk abgeliefert. Wird "Der wüste Gobi" auch wieder so? Unsere spoilerfreie Vorschau auf den letzten Tatort des Jahres 2017: Das Team Hauptkommissarin Kira Dorn (Nora Tschirner) und Hauptkommissar Lessing (Christian Ulmen) jagen einem entflohenen Mörder hinterher. Witzchen und schnelle Sprüche sind das Markenzeichen der Ermittler aus Weimar. Auch die Folge "Der wüste Gobi" ist in dieser Hinsicht weit vorn. Ein klassischer Ermittlerkrimi mit ernst schauenden Ermittler, die das Elend der Welt mit sich herumzutragen scheinen, ist das nicht. Die Musik Es wird klassisch in "Der wüste Gobi". Unter anderem Mahler und Vivaldi sind zu hören. Das passt zur Geschichte und ist eine Wohltat für die Ohren. Die Geschichte Ein Frauenmörder bricht aus der Psychiatrie aus. Kurz nach seinem Ausbruch soll der Mann schon wieder Menschen umgebracht haben. Wie wahnsinnig ist der Gesuchte? Wo versteckt er sich? Dorn und Lessing versuchen es herauszufinden und stoßen dabei auf reichlich Merkwürdigkeiten, nicht nur bei dem Flüchtigen. Das Fazit "Der wüste Gobi" ist ein starker Tatort aus Weimar. Die Geschichte ist spannend, die Erzählweise temporeich, die Sprüche und Wendungen lustig. Story und Klamauk halten sich die Waage. Am Ende muss sich niemand über zu viel Quatsch ärgern. Hervorragende Schauspieler wie unter anderem Jürgen Vogel und Jeanette Hain runden das Ganze ab.

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