In einem Luxusviertel im britischen Bristol montierten Anti-Vogel-Stachel auf den Bäumen, um die Autos vor Vogelkot zu schützen. - © @JMAGarrett
In einem Luxusviertel im britischen Bristol montierten Anti-Vogel-Stachel auf den Bäumen, um die Autos vor Vogelkot zu schützen. | © @JMAGarrett

Bristol Gegen Kot: Reiche Briten installieren Anti-Vogel-Spikes auf Bäumen

Wohlhabende Bewohner der Stadt Bristol wollen ihre teuren Autos schützen

Tessa Rinkes

Bristol. Bewohner der wohlhabenden Gegend Clifton im britischen Bristol haben Angst um ihre Ferraris und Maseratis. Die Luxus-Fahrzeuge sollen nicht länger mit Vogelkot beschmutzt werden. Daher versuchen sie nun mit einer ungewöhnlichen Methode, die Vögel zu vertreiben - und installieren sogenannte Anti-Vogel-Spikes. Auf Bäumen. Diese Stacheln seien normalerweise für Dachrinnen und Fensterbretter gedacht, um diese vor Vögeln zu schützen. Laut Independent wurden die Spikes nun für zwei Bäume in den Vorgärten einer Luxusgegend zweckentfremdet. Die Anwohner handeln rechtlich legal, da die Bäume auf Privatbesitz stehen und die Verantwortlichen beteuern, dass der Schutz vor Lackschäden am Auto der einzige Grund sei. Doch im Internet hagelt es reichlich Kritik. Twitter-Userin Jennifer Garrett schrieb empört: „Unser Kampf gegen die Tierwelt: Vögel dürfen nicht mehr auf Bäumen leben..." Our war on wildlife: now birds are not allowed in trees...?! Pigeon spikes spotted in Clifton, Bristol above a car park. Has anyone seen this before? How is it allowed?! 📷: thanks to Anna Francis pic.twitter.com/NuG9WvYBMj — Jennifer Garrett (@JMAGarrett) 18. Dezember 2017

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