Tierische Tretminen sind einer Gemeinde in Hessen so sehr ein Dorn im Auge, dass sie nun aufwändige Gegenmaßnahmen erwägt. - © picture alliance / blickwinkel/A. Held
Tierische Tretminen sind einer Gemeinde in Hessen so sehr ein Dorn im Auge, dass sie nun aufwändige Gegenmaßnahmen erwägt. | © picture alliance / blickwinkel/A. Held

Tiere Gegen Hundehaufen: Stadt prüft Gen-Datenbank für Hunde

Halter sollen zur Kasse gebeten werden / Bisher fehlt die Rechtsgrundlage

Björn Vahle

Lohra. Die hessische Gemeinde Lohra macht mit einem interessanten Vorstoß von sich Reden. Der Gemeindevorstand will prüfen lassen, ob die Gemeinde eine Datenbank mit Gen-Informationen über Hunde anlegen darf. Damit sollen Halter für hinterlassene Hundehaufen zur Kasse gebeten werden. Das berichtet die Oberhessische Presse. Es geht vor allem auf nicht beseitigte Kot-Haufen auf öffentlichem Gelände, zum Beispiel in Parks. Die Gemeindeverwaltung hatte sich am Dienstag für die Prüfung ausgesprochen. Es wäre die erste Datenbank dieser Art. Laut Städte- und Gemeindebund fehlt bisher die rechtliche Grundlage dafür, Halter dazu zu verpflichten, eine DNA-Probe ihrer Hunde abzugeben. Allerdings gebe es auch deshalb bisher keine Datenbank, da unklar sei, ob sich die Kosten für deren Einführung durch die zusätzlichen Einnahmen decken ließen.

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