Die Feuerwehr Frankfurt am Main postete das Foto einer Anwohnerbeschwerde. - © Sarah Jonek
Die Feuerwehr Frankfurt am Main postete das Foto einer Anwohnerbeschwerde. | © Sarah Jonek

Netzwelt Feuerwehr Frankfurt fehlen die Worte: Anwohner beschwert sich nach Einsatz

Der Rettungswagen hätte auch einen Meter weiter fahren können, heißt es auf einem Zettel

Angela Wiese

Wenn die Feuerwehr mit Blaulicht vorfährt, geht es um einen Notfall. Darum, dass die Rettungskräfte schnell vorankommen, um helfen zu können. Das sollte eigentlich jedem klar sein. Ist es aber nicht, wie ein Beispiel aus Frankfurt jetzt zeigt. Feuerwehr veröffentlichte Foto Die Feuerwehr Frankfurt am Main hat auf ihrer Facebook-Seite das Foto eines Zettels veröffentlicht, den Einsatzkräfte Tage zuvor an der Windschutzscheibe eines Rettungswagens gefunden hatten. Darin beschwert sich jemand, vermutlich ein Anwohner, über den Standort eines Rettungswagens während eines Einsatzes. Für die Anwohner seien durch den Wagen "Unannehmlichkeiten" entstanden. Die Besatzung hätte den Rettungswagen doch auch einfach einen Meter zurückfahren können, beschwert sich der Zettelschreiber: Diese Notiz fand die Besatzung eines Rettungswagens vergangene Woche nach einem Einsatz an der Windschutzscheibe... Posted by Feuerwehr Frankfurt am Main on Dienstag, 5. Dezember 2017 Die Feuerwehr Frankfurt am Main ist offenbar geschockt von dem Schreiben. "Uns fehlen an dieser Stelle die Worte", schreibt sie in dem Facebook-Post. Der Rettungswagen sei an einem Abend zu einem dringenden Notfall gerufen worden. Um nicht die gesamte Einbahnstraße für den Verkehr zu blockieren, habe der Wagen in einer Lücke, die gleichzeitig Zufahrt zu einer Tiefgarage eines Wohnhauses ist, geparkt. Extremer Fall aus Berlin Anfang November hatte bereits ein Fall aus Berlin für Aufsehen gesorgt, bei dem ein Autofahrer angesichts eines Rettungseinsatzes regelrecht ausflippte. Ein 23 Jahre alter Autofahrer soll damals einen Sanitäter attackiert haben, der gerade ein Kind in einer Kita wiederbeleben musste. Der Grund: Der 23-Jährige war von dem vor der Kita abgestellten Rettungswagen etwa eine Stunde lang am Ausparken gehindert worden.

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