Am Wochenende wird in Ostwestfalen neuer Schnee erwartet. In der kommenden Woche folgen dann eher frühlingshafte Temperaturen. - © picture alliance
Am Wochenende wird in Ostwestfalen neuer Schnee erwartet. In der kommenden Woche folgen dann eher frühlingshafte Temperaturen. | © picture alliance

OWL Wetter: Schnee am Wochenende, frühlingshafte Temperaturen in der nächsten Woche

2017 war eines der wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen vor 170 Jahren

Bielefeld (dpa/faa).  Nach dem Orkan „Friederike" kehrt beim Winterwetter erstmal Ruhe ein. Auf der Rückseite des Tiefs kommt kühlere Meeresluft und bringt Schnee, Regen und Graupel. In den Skigebieten verbessern sich die Wintersportverhältnisse, sagte Christian Herold von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag in Offenbach. In Süddeutschland müsse man auch in Niederungen mit Schnee und Glätte rechnen. „Doch das winterliche Wetter währt nicht lange", sagte Herold: Vom Atlantik zieht ein neues Tiefdruckgebiet heran. Das bläst mit auffrischenden Südwestwind und kräftigem Regen die Kaltluft rasch wieder weg. Im Schwarzwald und am Alpenrand setzt bei anhaltendem kräftigen Regen starkes Tauwetter ein. Das verstärkt wieder die Gefahr steigender Flusspegel. Im Osten hält sich zunächst die bodennahe Kaltluft - bei Regen gilt Achtung vor Glatteis. „In der neuen Woche geht es dann wieder sehr mild weiter", sagte Herold. „Ein nachhaltiger Wintereinbruch ist dann erstmal nicht in Sicht." 2017 war eines der wärmsten Jahre Für die kommende Woche sind für Ostwestfalen wieder beinahe frühlingshafte Tempraturen von 13 Grad gemeldet, wie das Portal wetter.de voraussagt. Ein Hauch von Frühling kündigt sich also an. Das Jahr 2017 gehört nach Feststellung der Weltwetterorganisation zu den drei wärmsten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen vor fast 170 Jahren. 2015, 2016 und 2017 sind die drei wärmsten Jahre gewesen, 2016 hält dabei den absoluten Rekord, wie die wissenschaftliche UN-Organisation am Donnerstag in Genf mitteilte. Das sei ein klares Zeichen für den Klimawandel, ausgelöst durch die steigende Konzentration der klimaschädlichen Treibhausgase in der Atmosphäre. 2017 habe die Temperatur ebenso wie 2015 rund 1,1 Grad über derjenigen der vorindustriellen Zeit gelegen. Der Unterschied zwischen den beiden Jahren sei statistisch nicht signifikant. 2016 waren es nach neuesten Daten rund 1,2 Grad.

realisiert durch evolver group