Personal Trainer Sebastian Möcker (l.) legt viel Wert auf eine individuelle Betreuung. - © Sebastian Möcker
Personal Trainer Sebastian Möcker (l.) legt viel Wert auf eine individuelle Betreuung. | © Sebastian Möcker

Bielefeld Die erste Woche vom #Fittrip

#Fittrip Teil 2: Jetzt geht es richtig los! Die erste Woche mit Training und Ernährungsumstellung startet

Teresa Kröger

Zunächst erhielt ich ja nur die Aufgabe, meine Ernährung zu dokumentieren. Das war eigentlich ganz einfach, aber schon extrem, wenn man erst einmal merkt, wie viel man im Laufe eines Tages isst. Meist ernähre ich mich gesund, doch ich esse teils viel zu viel. Die Menge macht es. Erste Umstellung der Ernährung Auch Personal Trainer Sebastian Möcker realisierte die fehlerhafte Nahrungsaufnahme und reduzierte meine Kalorienzufuhr ersteinmal auf 1700 Kalorien, außerdem sollte ich 3-5 Portionen Gemüse pro Tag essen. Machbar, dachte ich zuerst. Zusätzlich muss ich nun täglich Magnesium zu mir nehmen für einen tieferen und besseren Schlaf, außerdem Vitamin D3 für mehr Energie und Antrieb. Auf Grund der geringen Sonnenausbeute in Deutschland und im Alltag ist ein Vitamin D3 Mangel eines der häufigsten Defizite des Körpers. Ich dachte im ersten Moment, dass würde absolut nicht schwer werden. Aber Pustekuchen. Viel zu sehr war ich in meinen alten Gewohnheiten verfallen. Nach einigen Tagen integrierte ich das Gemüseschneiden in meinen Alltag, obwohl ich manchmal so gar keine Lust habe, mir noch was für den nächsten Tag zu schnibbeln. Aber gut, der #Fittrip ist wohl auch kein leichter Weg. Das erste Training Zugegeben ich mache nicht gerade wenig Sport, aber das Krafttraining hat bei mir in letzter Zeit sehr gelitten. Der Respekt vor der ersten Einheit mit Sebastian war groß, denn Sebastian ist offensichtlich bis auf den kleinsten Muskel durchtrainiert. Ich dagegen bin im Vergleich dazu bis auf den kleinsten Muskel untrainiert. Also super Voraussetzungen schon mal. Aber gut, ich muss es ja auch schaffen. Bereits auf dem Parkplatz des Fitnessstudios trafen wir uns und Sebastian grinste übers ganze Gesicht und fragte: „Und bist du bereit für heute?" Ich dachte nur, nein eigentlich nicht, aber sagte natürlich „Ja, logisch". Los gehts! Er erklärte mir, was ich zu tun hab und wie ich den Plan führen soll. Ich solle bei jeder Trainingseinheit besser sein als bei der vorherigen. Egal, ob es mehr Gewicht ist oder eine Wiederholung mehr. Generell hörte sich das machbar an, jedoch kam dann der Plan. Passend zu seinem Motto "Beyond Limits", Grenzen überschreiten. Bereits nach dem Aufwärmen mit einer Minute Hampelmann, auch Jumping Jacks genannt und den anderen Übungen kam ich bereits ordentlich ins Schwitzen und in mir wuchsen die ersten Zweifel, ob ich das überhaupt schaffe. Das Gefühl bestärkte sich mit jeder zusätzlichen Minute und jeder neuen Übung. Besonders der Unterarmstütz am Ende des Plans macht einen fertig. Da zittert der ganze Körper und eine Minute hab ich nicht geschafft. Vielleicht bald. Alleine? Die Übungen erschienen anfangs wirklich nicht ganz einfach und ich glaubte, ich würde die niemals schaffen ohne Sebastian. Ich war echt gespannt ob es ohne ihn klappt, mir selbst in den Arsch zu treten. Aber es ging. Das Coaching Sebastian beantworte mir stets direkt meine Fragen zu den Übungen und zur Ernährung. Ein enormer Vorteil, doch trotzdem bekam ich die Übungen nicht alle sauber hin. Mir fehlt bei einigen Übungen einfach noch die Kraft. Das war bei der ersten Einheit ganz extrem und ich dachte schon ernsthaft daran, das Projekt aufzugeben. Bei der zweiten Einheit merkte ich dann aber schon, wie ich eine Wiederholung mehr schaffte und das gab mir Hoffnung und die Gewissheit, dass Aufgeben keine Option ist.

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